Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer künstlichen Plazenta, um eine verbesserte Behandlung von Früh- und Reifgeborenen zu erreichen, die nach der Geburt schwere Probleme an Lunge oder Niere haben. Mit der gebündelten Expertise soll am Ende des Förderungszeitraumes eine künstliche Plazenta mit Lungen und Nierenunterstützung für präklinische Studien einsatzbereit sein.
Internationales Forschungsteam
Das vom Team der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche am Klinikum Nürnberg um Chefarzt Univ.-Prof. Dr. Christoph Fusch und Oberarzt Univ.-Prof. Dr. Niels Rochow koordinierte Projekt wird mit insgesamt 3,6 Millionen EUR aus dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 gefördert. An dem Projekt ist ein internationales Forschungsteam aus Medizinerinnen und Medizinern sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren beteiligt, unterstützt durch eine Organisation, die die Interessen Früh- und Neugeborener sowie deren Familien vertritt.
Behandlung von Neugeborenen mit Organversagen
ArtPlac fokussiert sich auf die Behandlung von Neugeborenen mit schwerem Organversagen durch ein innovatives, der Natur nachempfundenes Behandlungskonzept. In das Projekt eingebunden sind Forschungseinrichtungen in Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Irland und Kanada.
Presseberichte zu ArtPlac:
Kick-off und Netzwerktreffen beim Forschungsprojekt Art Plac
EU-Förderantrag zur Entwicklung einer künstlichen Plazenta bewilligt