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  • Forschung am Klinikum: Dr. med. univ. Sophie Pennekamp

    Dr. med. univ. Sophie Pennekamp ist Alumna der PMU Nürnberg und arbeitet seitdem als Assistenzärztin in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

 

30.03.2025

Dr. med. univ. Sophie Pennekamp ist Alumna der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) Nürnberg und arbeitet seitdem als Assistenzärztin in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Im Rahmen des Doktoratsstudiengangs forscht sie außerdem im Bereich Arthrose (engl.: osteoarthritis) am Kniegelenk und konnte erst kürzlich erste Ergebnisse erfolgreich als Erstautorin publizieren: Enhanced Pain Reduction at Different Stages of Knee Osteoarthritis via Repeated Injections of Hyaluronic Acid with Niacinamide: A Comparative Study (Journal of Clinical Medicine; IF: 3.0)

 

Frau Dr. med. univ. Pennekamp, bitte beschreiben Sie Ihren bisherigen beruflichen Werdegang.

Ich habe im September 2023 mein Studium hier in Nürnberg an der PMU abgeschlossen und in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie meine erste Stelle als Assistenzärztin angetreten. Berufsbegleitend habe ich den PhD Studiengang in „Medical Science“ an der PMU Salzburg begonnen.

Sie haben an der PMU Nürnberg Ihr Studium der Humanmedizin abgeschlossen. Was hat Sie dazu bewegt im Anschluss auch weiterhin in Nürnberg zu bleiben?

Das waren tatsächlich mehrere Gründe, einmal auf jeden Fall die Verbundenheit zur Heimat hier in Nürnberg. Außerdem hatte ich während des Studiums in der klinischen Rotation, dem PJ und meinem Forschungstrimester die Abteilung bereits kennengelernt und wollte gerne Teil des Teams werden. Zudem wurde ich schon für die Diplomarbeit toll von Prof. Geßlein und einigen weiteren Kollegen unterstützt und wusste, dass dies bei weiterem Forschungsinteresse weiterhin möglich ist.

Neben Ihrer klinischen Tätigkeit betreiben Sie auch Forschung. Wie lassen sich diese beiden Aspekte Ihrer Arbeit vereinbaren und wo liegen Ihre wissenschaftlichen Interessen?

Das lässt sich nicht immer leicht vereinbaren, doch durch die Zusammenarbeit mit anderen PhD-Studierenden, Kolleginnen und Kollegen etc. ist es gut umsetzbar. Durch das Thema meines Forschungsprojekts des Doktoratsstudiums liegt mein Schwerpunkt auch aktuell auf der Therapie von Arthrose am Kniegelenk mit Hyaluronsäure.

Erst kürzlich konnten Sie eine Studie im Journal of Clinical Medicine (IF: 3.0) erfolgreich veröffentlichen. Können Sie uns kurz erzählen, worum es in der Studie geht?

In der Studie geht es um die erfolgreiche Schmerzreduktion durch Hyaluronsäure bei Patientinnen und Patienten mit Arthrose am Kniegelenk. In der Studie wurde ein recht neues Hyaluronsäure-Präparat angewendet, das zusätzlich Niacinamid, ein antioxidativ wirksames Vitamin, beinhaltet. Neben dem Zusammenhang zwischen Anzahl der Injektionen und Schmerzreduktion wurden zudem der radiologische Schweregrad der Arthrose sowie begleitende Meniskusschäden betrachtet.

Was sind Ihre weiteren beruflichen und wissenschaftlichen Ziele? Welche Schwerpunkte möchten Sie setzen?

Wissenschaftliches Ziel ist vorerst einmal unsere nächste prospektive Studie zu diesem Thema, die noch in den Startlöchern steckt. Im Gesamten würde ich gerne auch über das Doktoratsstudium hinaus wissenschaftlich arbeiten und klinische Forschung betreiben. Durch mein Studium an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) sowohl in Nürnberg als auch Salzburg würde ich mich sehr freuen, wenn ich hier mal Teil eines Brückenschlags, also der direkten Zusammenarbeit der beiden Standorte sein könnte!

 

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