In Deutschland erkranken jährlich rund 6.000 Menschen an Speiseröhrenkrebs. Ein Ösophaguskarzinom tritt in zwei verschiedenen Formen auf, die sich in ihrer Entstehung und Lokalisation unterscheiden.
- Plattenepithelkarzinome entwickeln sich aus den oberflächlichen Schleimhautzellen der Speiseröhre. Sie stehen oft in Verbindung mit Risikofaktoren wie Rauchen und Alkoholkonsum.
- Das Adenokarzinom bildet sich aus Drüsenzellen der Schleimhaut, die sich im unteren Abschnitt der Speiseröhre am Übergang zum Magen befinden.
Beide Tumorarten erfordern eine individuelle Diagnostik und Behandlungsstrategie, wobei die genaue Bestimmung des Zelltyps entscheidend für die optimale Therapieplanung ist.