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  • Ines Rösch, Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin, arbeitet im Labor.

    Klinikum Nürnberg

    Forschung

    Institut für Labor- und Infektionsmedizin

Forschung am Institut für Labor- und Infektionsmedizin

Das Institut für Labor- und Infektionsmedizin bietet ein breites Spektrum mikro- und molekularbiologischer Forschung. Wissenschaftliche Fragestellungen zu pathogenen Erregern und Infektionskrankheiten werden experimentell und computergestützt adressiert. Diese beinhalten unter anderem die Identifikation und Charakterisierung neuer bakterieller Spezies, Themen der medizinischen Mykologie oder der Klinikhygiene, sowie die Analyse von Wirkstoffkonzentrationen von Antiinfektiva im Blut von Intensivpatientinnen und -patienten.

 

Publikationen

Ausgewählte Forschungsbereiche des Instituts für Labor- und Infektionsmedizin:

Molekulare Genetik von Krankenhauskeimen

Apl.-Prof. Dr. rer. nat. Ralph Bertram

Gegenstand der Forschung von Prof. Bertram ist die Analyse von Gen-Funktionsbeziehungen von Mikroorganismen, insbesondere humanpathogener Gram-negativer Bakterien. Ein Fokus liegt auf der artifiziellen Expressionsregulation essentieller oder Virulenz-assoziierter Gene in den Gattungen Stenotrophomonas und Klebsiella. Ziel ist die Entdeckung und Charakterisierung neuer Zielstrukturen für antibakterielle Therapien.

 

Methoden: Molekulare Klonierung, Rekombinante DNA-Technologie, PCR, bakterielle Transformation, Wuchs- und Reportergen-Assays

Molekulare Antibiotikaresistenz und Erregersurveillance

Dr. rer. nat. Bernd Neumann

Die Forschungsschwerpunkte von Dr. Neumann liegen auf Next-Generation-Sequencing (NGS) gestützten Analysen von Infektionserregern des ESKAPE-Spektrums, kombiniert mit epidemiologisch-infektiologischen Daten. Hauptsächliches Augenmerkt liegt hierbei auf Vorkommen und Populationsstrukturen, sowie (Multi-) Resistenz- und Virulenzeigenschaften der Erreger, sowie deren Aus- und Verbreitung über mobile genetische Elemente.

 

Methoden: Next generation sequencing, Bioinformatik, Datenanalyse, Molekulare Charakterisierung, Phylogenomik, Molekulardiagnostik

Die Prolaktin/Vasoinhibin Achse

Assoc.-Prof. Dr. med. Jakob Triebel

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeit von Prof. Dr. med. Jakob Triebel steht die Entwicklung und Standardisierung eines Immunoassays zur Quantifizierung des Biomarkers Vasoinhibin im humanen Serum. Auf Basis eines patentgeschützten monoklonalen Antikörpers wurde ein spezifischer Sandwich-ELISA etabliert, der erstmals eine zuverlässige Messung dieses Prolaktin-abgeleiteten Hormons in klinischen Proben ermöglicht. Die Methodik bildet die analytische Grundlage für klinische Studien zu Vasoinhibin-assoziierten Erkrankungen, darunter Peripartum-Kardiomyopathie, Präeklampsie und retinale Gefäßpathologien.

 

Methoden: Immunoassays (ELISA) und Antikörper-Design, Proteinbiochemie (SDS-PAGE, Western Blotting), Angiogenese-Assay (Chick Chorioallantoic Membrane Assay), Phylogenetische Analysen (Proteolyse, Spaltstellenidentifikation, Mutationen).

Das Institut vergibt regelmäßig Themenstellungen für studentische Projekt- oder Abschlussarbeiten. Nehmen Sie bei Interesse bitte Kontakt mit uns auf!