Notfallservice
  • Hüfte und Knie: Endoprothetik-Chefarzt lädt zu vier Vorträgen ein

    Um die Themen Hüft- und Kniegelenksarthrose geht es bei den kommenden "Medizin im Gespräch"-Infoabenden. Drei davon finden online per Zoom statt.

03.07.2026

Verschleißerkrankungen an Hüfte und Knie sind weit verbreitet. Jedes Jahr werden in Deutschland rund 400.000 künstliche Gelenke implantiert. Welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, welche Vor- und Nachteile sie haben und wie Betroffene mit der Erkrankung gut leben können – darum geht es bei den kommenden vier kostenfreien „Medizin im Gespräch“-Infoabenden. Referent ist Privatdozent (PD) Dr. Jörg Arnholdt, Chefarzt der Orthopädie und Endoprothetik am Klinikum Nürnberg und Leiter des standortübergreifenden Endoprothetikzentrums Nürnberg – ein ausgewiesener Experte für das Thema. Drei Termine finden online statt, einer in Präsenz im Klinikum Nürnberg Campus Nord.

So geht es am 14. Juli 2026 und am 17. November 2026 jeweils online um das Thema „Coxarthrose – Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftgelenksverschleiß.“ Die sogenannte Coxarthrose ist weit verbreitet“, erklärt PD Dr. Arnholdt. „Darunter ist der Verschleiß des Hüftgelenkes zu verstehen, bei dem der schützende Knorpel zwischen Hüftkopf und -pfanne nach und nach abgebaut wird.“ PD Dr. Arnholdt wird bei beiden Veranstaltungen darauf eingehen, welche Behandlungsmöglichkeiten, etwa der minimalinvasive Eingriff über den vorderen Zugang, zur Verfügung stehen und warum sich die Patientinnen und Patienten im Klinikum Nürnberg auf eine bestmögliche Versorgung verlassen können.

Die Termine finden jeweils um 17 Uhr online per Zoom statt. Alle Infos dazu finden Sie im Internet unter https://go.klinikum-nuernberg.de/medizin-im-gespraech.

Infoabend zum Thema Kniegelenksverschleiß einmal online und einmal in Präsenz

Am 22. September (Präsenz) und am 8. Dezember 2026 (online) steht das Thema Kniegelenksverschleiß auf dem Programm. PD Dr. Arnholdt: „Kniearthrose ist eine Volkskrankheit. Schätzungen zufolge leiden mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland daran – nicht erst im Alter, sondern auch schon ab 40 Jahren.“ Beim Infoabend wird PD Dr. Arnholdt auf konservative und operative Therapiemöglichkeiten eingehen, insbesondere auch auf innovative, endoprothetische Optionen. „Ein künstliches Kniegelenk ist sinnvoll, wenn starke Schmerzen und Funktionseinschränkungen die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und konservative Therapien ausgeschöpft sind. Die Entscheidung sollte immer gemeinsam mit einem erfahrenen Endoprothetik-Spezialisten getroffen werden, der alle individuellen Faktoren berücksichtigt“, sagt PD Dr. Arnholdt.

Der Termin am 22. September 2026 findet um 18 Uhr in Präsenz statt. Interessierte sind herzlich ins Klinikum Nürnberg auf den Campus Nord (Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1, 90419 Nürnberg) in den Hörsaal in Haus 47 (nicht barrierefrei) eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Termin am 8. Dezember 2026 findet um 17 Uhr online per Zoom statt – alle Infos hierzu finden Sie unter https://go.klinikum-nuernberg.de/medizin-im-gespraech.

Bild: Privatdozent Dr. Jörg Arnholdt gilt als ausgewiesener Experte für Knie- und Hüftgelenksoperationen. Er operiert im Klinikum Nürnberg und im Krankenhaus Lauf.
Foto: Jakob Lichtenfeld, Klinikum Nürnberg

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