Telefonnummer ECMO-Zentrum:
+49 (0) 911-398 11 5588 (Zentrum für Intensivmedizin für Zuweiser)
Klinikum Nürnberg, Campus Nord
Haus 10, 2. Etage
Prof.-Ernst-Nathan Str. 1
90419 Nürnberg
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Hierbei übernimmt eine Maschine außerhalb des Körpers der Patientin oder des Patienten die Funktion der Lunge. Dieses Verfahren wird insbesondere bei Vorliegen eines schweren, lebensbedrohlichen Lungenversagens eingesetzt. Da der Gasaustausch in der künstlichen Lunge stattfindet wird die eigene Lunge des Patienten entlastet. Die künstliche Beatmung der Patientenlunge kann somit deutlich schonender erfolgen (geringerer Beatmungsdruck, geringere Sauerstoffkonzentration). Dadurch kann sich die Lunge regenerieren und die Entzündungsreaktion zurückbilden. So kann die Funktion der Lunge für einen begrenzten Zeitraum ersetzt und dem Körper zusätzliche Zeit zur Heilung verschafft werden.
Bei diesem Verfahren werden sowohl das Herz als auch die Lunge unterstützt. Über eine große Kanüle in einer Leistenvene wird das sauerstoffarme Blut aus dem Patienten zum Oxygenator gepumpt. Von dort gelangt das aufbereitete Blut über eine weitere große Kanüle unter Umgehung des Herzens direkt in den großen Kreislauf, in die Aorta zurück. Damit übernimmt die vaECMO einen Großteil des Herz- und Kreislaufsystems.