Notfallservice
  • Kostenfreie Infoabende zum Thema Hüftgelenksverschleiß

    Das Klinikum Nürnberg lädt am 4. und am 19. Mai 2026 zu zwei Veranstaltungen ein. Chefarzt Privatdozent Dr. Arnholdt referiert zum Thema Coxarthrose.

21.4.2026

Das Klinikum Nürnberg lädt am 4. und am 19. Mai 2026 zu zwei „Medizin im Gespräch“-Veranstaltungen ein. Privatdozent (PD) Dr. Jörg Arnholdt, seit März Chefarzt der Orthopädie und Endoprothetik am Klinikum Nürnberg und Leiter des standortübergreifenden Endoprothetikzentrums Nürnberg, referiert zum Thema „Diagnose Coxarthrose – Behandlungs-möglichkeiten bei Hüftgelenksverschleiß“ und wird moderne Therapieansätze und Operationsmethoden vorstellen. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr – am 4. Mai auf dem Campus Süd, am 19. Mai auf dem Campus Nord. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Menschen werden immer älter, und damit steigt auch die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Verschleißerkrankungen an den Gelenken. Häufig betroffen ist die Hüfte. In Deutschland werden jedes Jahr bis zu 250.000 künstliche Gelenke am Hüftgelenk eingesetzt. Damit gehört der Hüftgelenkersatz zu den besonders häufigen orthopädischen Operationen – und ist ein Spezialgebiet von Privatdozent (PD) Dr. Jörg Arnholdt. „Die sogenannte Coxarthrose ist weit verbreitet“, erklärt er. „Darunter ist der Verschleiß des Hüftgelenkes zu verstehen, bei dem der Knorpel zwischen Hüftkopf und -pfanne nach und nach aufgebraucht wird.“ Betroffene haben Schmerzen in der Leiste, manche leiden an einer eingeschränkten Beweglichkeit des Hüftgelenks sowie unter Belastungsschmerzen beim Gehen.

Schonende Operationstechnik über den vorderen Zugang

Welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, darum wird es beim Vortrag von PD Dr. Arnholdt gehen. Arnholdt gilt als ausgewiesener Endoprothetik-Spezialist und bringt umfangreiche Erfahrung in der Hüftgelenkschirurgie mit. Einer seiner Schwerpunkte liegt auf der OP über den vorderen Zugang. Diese minimalinvasive Technik, die sowohl bei Erst- als auch bei Wechseleingriffen möglich ist, bedeutet für die Patienten in der Regel weniger Schmerzen und eine schnellere Heilung. Da im Rahmen des Zugangs eine Muskellücke genutzt wird, muss die hüftgelenkstabilisierende Muskulatur nicht mehr durchtrennt werden. „Die Patientinnen und Patienten sind in der Regel deutlich kürzer im Krankenhaus, haben weniger Schmerzen und eine kleinere Narbe“, sagt PD Dr. Arnholdt.

PD Dr. Arnholdt ist bereits seit Juli 2025 als Chefarzt im Krankenhaus Lauf tätig. Die enge Zusammenarbeit an den beiden Standorten ist ihm sehr wichtig. „Die Patientinnen und Patienten können in Lauf und in Nürnberg auf die gleich hohe medizinische Qualität vertrauen und an beiden Orten sicher operiert werden“, fasst er zusammen. Vorträge hält er auch regelmäßig im Nürnberger Land, ihm ist neben der Vermittlung von Fachwissen der persönliche Kontakt zu den Menschen vor Ort wichtig: „Ich möchte die Infoabende auch dazu nutzen, mein Team und mich vorzustellen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.“

Interessierte sind herzlich eingeladen, einen der Termine im Klinikum Nürnberg wahrzunehmen.

4.5.2026, 18 Uhr, Campus Süd, Raum A.EG 49/50 (barrierefrei)
Breslauer Str. 201, 90471 Nürnberg
„Diagnose Coxarthrose – Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftgelenksverschleiß“

19.5.2026, 18 Uhr, Campus Nord, Hörsaal Haus 47 (nicht barrierefrei)
Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1, 90419 Nürnberg
„Diagnose Coxarthrose – Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftgelenksverschleiß“

Bild: Chefarzt Privatdozent Dr. Jörg Arnholdt (l.) und Oberarzt Dr. Stefan Schnürer vom Endoprothetikzentrum Nürnberg werden beim Infoabend Fragen zum Thema Hüftgelenksverschleiß beantworten.

Foto: Jakob Lichtenfeld, Klinikum Nürnberg

Pressemitteilung zum Herunterladen (PDF)