22.06.2026
Als Mitglied der Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser (AKG) schließt sich das Klinikum Nürnberg der Kritik der AKG am Gesetzentwurf für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung an.
Auch das Klinikum Nürnberg hält das Ziel, mit dem sogenannten „GKV-Sparpaket“ die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren, grundsätzlich für richtig. An dem Gesetzentwurf kritisiert das Klinikum Nürnberg aber, dass er vor allem auf kurzfristige Einsparungen setzt und damit die finanziellen Probleme der Krankenhäuser weiter verschärft, statt die Ursachen anzugehen.
Käme das Beitragsstabilisierungsgesetz in der aktuell diskutierten Form, würde das Klinikum Nürnberg bereits im kommenden Jahr einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe machen. Diese Mehrbelastung würde nicht ausgeglichen. Das Gesundheitssystem braucht tiefgreifende Strukturreformen, nicht pauschale Kürzungen – dieser Forderung der AKG-Kliniken schließt sich Prof. Dr. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg, an.
Über die unverhältnismäßige Belastung der Krankenhäuser in den Gesetzesplänen sprach Prof. Jockwig im Interview mit dem FrankenFernsehen am 18. Juni 2026. Zum Beitrag in der Mediathek
Pressemitteilung der AKG-Kliniken zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz vom 22. Juni 2026
Bild: Prof. Dr. med. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender, Vorstand Medizin und Strategie, Klinikum Nürnberg
Foto: Giulia Iannicelli / Klinikum Nürnberg