02.04.2026
Oft geht es ganz schnell – ein Schnitt mit dem Brotmesser, ein Sturz vom Fahrrad, ein Autounfall oder gar ein Unglück mit offenem Feuer. Was können Kinder tun, wenn sie oder ein Freund sich die Knochen brechen oder plötzlich keine Luft mehr bekommen? Um Fragen wie diese ging es bei der Kinderuni am 31. März auf dem Campus Süd.
Dabei waren 40 Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren – damit war die Sommersemester-Veranstaltung wieder ausgebucht. Die Kolleginnen und Kollegen aus der Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie und Kinderurologie sowie der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche hatten sich ein spannendes Programm zum Thema Kindernotfälle ausgedacht.
Nach einer gemeinsamen Vorlesung ging es für die Kinder an vier Stationen praktisch zur Sache. So konnten die mit Dienstkleidung ausgestatteten Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner mit Übungspuppen lernen, in welchem Rhythmus die Herzdruckmassage am besten klappt, welche Funktionen ein Inkubator-Bett hat und wie man einen Arm eingipst. Zudem war die Johanniter-Unfall-Hilfe vom Regionalverband Mittelfranken mit dabei und zeigte den Kindern, wie ein Rettungswagen von innen aussieht. Die Kinder konnten außerdem die Fahrtrage selbst ausprobieren. In der Pause wartete das Küchen-Team mit einem Snack zur Stärkung auf. Für die erfolgreiche Teilnahme gab es dann noch eine Urkunde und einen Aufkleber für das Studienbuch – überreicht von Überraschungsgast Frizzi, dem Maskottchen des Kinderklinikums Nürnberg, höchstpersönlich.
Die Kinderuni, die in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiert, wird vom städtischen Amt für Kultur und Freizeit organisiert und bietet Kindern zwischen acht und zwölf Jahren in den Oster- und Herbstferien die Möglichkeit, etwas zu lernen und spannende Einblicke zu erhalten. Zugleich haben die Eltern ein paar Stunden Zeit zur freien Verfügung. Das Klinikum Nürnberg ist schon seit vielen Jahren mit dabei.
Die nächste Kinderuni am Klinikum Nürnberg wird in den Herbstferien am 3. November 2026 von 14 bis 17.30 Uhr stattfinden.
Fotos: Jakob Lichtenfeld, Klinikum Nürnberg