12.03.2026
Am 11. März 2026 fand anlässlich des Welt-Delir-Tages im Klinikum Nürnberg die Informationsveranstaltung „Delir – die unterschätzte Gefahr!“ statt. Eingeladen waren Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Zentrum für Altersmedizin des Klinikums Nürnberg.
Ziel des Aktionstages war es, über das Thema Delir aufzuklären und das Bewusstsein für diese häufig unterschätzte Erkrankung zu stärken. In mehreren Vorträgen erhielten die Teilnehmenden Informationen darüber, was ein Delir ist, wie es entsteht und welche Maßnahmen im Krankenhaus sowie im häuslichen Umfeld helfen können. Auch Fragen der Prävention sowie die Bedeutung eines Delirs für Angehörige standen im Mittelpunkt.
Mit über 80 Teilnehmenden war die Veranstaltung sehr gut besucht. Das große Interesse zeigte sich nicht nur in den zahlreichen Fragen nach den Vorträgen, sondern auch im regen Austausch an den Informationsständen.Dort präsentierten sich unter anderem das Gesundheitsamt Nürnberg, die Angehörigen- und Demenzberatung e.V. sowie verschiedene Bereiche des Klinikums Nürnberg. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich dort umfassend informieren und erhielten weiterführende Materialien sowie Ansprechpartner, an die sie sich bei Fragen oder Unterstützungsbedarf wenden können.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig Aufklärung und Vernetzung rund um das Thema Delir sind – sowohl im Krankenhaus als auch im häuslichen Umfeld. Das Zentrum für Altersmedizin des Klinikums Nürnberg möchte mit solchen Angeboten dazu beitragen, Wissen zu vermitteln, Angehörige zu stärken und Betroffene besser zu unterstützen.
Bilder unten: Chefarzt Univ.-Prof. Dr. Markus Gosch und die Gerontologin Petra Gundacker informierten u.a. über die Ursachen eines Delirs und wie Angehörige Betroffene unterstützen können.
Fotos: Zentrum für Altersmedizin / Klinikum Nürnberg