Notfallservice
  • Baumüller spendet dem Klinikum Nürnberg 7000 Euro für Kinder-Atemhilfen

    In der Hochsaison für Atemwegsinfekte werden Intensivbetten in den Kinderkliniken schnell knapp. Eine Spende der Baumüller Gruppe schafft Entlastung.

Das Klinikum Nürnberg freut sich über die Unterstützung der Baumüller Gruppe für die Kinderheilkunde. Das Nürnberger Unternehmen stiftet das Ergebnis seiner Weihnachtsaktion für Geräte zur Atemunterstützung. Die Atemhilfen mit Nasenmaske und Verneblerfunktion dienen der schonenden Behandlung von Babys und Kleinkindern mit Atemnot, beispielsweise bei RSV-Infektionen.

„Spenden statt Schenken“: Das ist seit mehr als 20 Jahren das Motto bei der Baumüller Gruppe zur Weihnachtszeit. Jedes Jahr ruft das Unternehmen seine Lieferanten dazu auf, anstelle von Weihnachts­geschenken eine Spende zugunsten des Klinikums Nürnberg zu übermitteln und stockt diesen Betrag dann noch mit einer eigenen Spendensumme auf. So kamen im Dezember 2023 insgesamt 7000 Euro zusammen, die das Klinikum für die Finanzierung von Geräten zur Atemunterstützung einsetzen wird.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Spendenaktion die Genesung von erkrankten Kindern unterstützen und hoffentlich in vielen Fällen eine Verlegung auf die Intensivstation vermeiden können“, sagt Karin Baumüller-Söder bei der Spendenübergabe im Klinikum Nürnberg Campus Süd. Die Baumüller Gruppe hat die Kinderklinik bereits in der Vergangenheit großzügig unterstützt und unter anderem den Aufbau einer Intermediate-Care-Einheit maßgeblich begleitet.

Frühzeitige Behandlung kann Intensivpflichtigkeit abwenden

Besonders in den Wintermonaten, wenn RSV-Infektionen und andere Atemwegserkrankungen Saison haben, kommt die Therapie durch Atemunterstützung zum Einsatz. Da oft viele Kinder gleichzeitig erkrankt sind, werden mehrere Geräte benötigt, um allen eine optimale Therapie zu ermöglichen. Diese nichtinvasive Atemunterstützung kommt Kindern mit Atemnot zwischen null und drei Jahren zugute und wird bereits präventiv in der Kindernotfallambulanz und auf der Normalstation begonnen. So soll eine spätere Verschlechterung und eine damit verbundene Verlegung auf die Kinderintensivstation verhindert werden. Angesichts der Knappheit an verfügbaren Intensivplätzen in der Hochsaison für RSV-Infektionen ist das ein wichtiges Ziel.

Die Therapie beinhaltet eine Atemunterstützung mit angewärmter Luft und die Möglichkeit der zusätzlichen Sauerstofftherapie. Mit Hilfe der in das System einbaubaren Inhalationsgeräte kann den kleinen Patienten zusätzlich geholfen werden. Über integrierte Vernebler inhalieren die Kinder ärztlich verordnete Lösungen, ohne dass ein Wechsel auf ein anderes System nötig wäre. Das bedeutet einen deutlichen Patientenkomfort und eine optimierte Hygiene.

„Ich bedanke mich sehr herzlich für das rund 20 Jahre währende Engagement der Baumüller Gruppe. Die Aktion ‚Spenden statt Schenken‘ hat dem Klinikum schon zahlreiche Anschaffungen ermöglicht. Mit den Geräten zur Atemunterstützung werden wir vielen kleinen Patienten das Leben erleichtern“, freut sich Prof. Dr. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg.

Foto 01: Karin Baumüller-Söder (3. v. l.) überbrachte den Spendenscheck auf dem Campus Süd des Klinikums Nürnberg an (v. l.) Stationsleiterin Rita Schalay, den Vorstandsvorsitzenden des Klinikums Prof. Dr. Achim Jockwig, den geschäftsführenden Direktor des Klinikums Süd Dr. Markus Ries, die leitende Oberärztin Dr. Sigrun Karsten, Stationsleiter Michael Lothes, Pflegedienstleiterin Corina Knobloch, Stationspsychologin Daniela Hödl und die Qualitätsmanagementbeauftragte Christine Matschke.

Foto 02: Stationsleiterin Rita Schalay (r.) zeigt an einer Puppe das Atemunterstützungsgerät, hier mit Karin Baumüller-Söder und Prof. Dr. Achim Jockwig.

Foto 03: Eine Nasenmaske - hier dargestellt an einer Puppe - ermöglicht eine sanfte Atemunterstützung, über die auch zusätzlicher Sauerstoff oder Medikamente gegeben werden können.

Quelle: Giulia Iannicelli, Klinikum Nürnberg