- Ausgefüllter und eingeschickter Schmerzfragebogen
- Aussagekräftige ärztliche Unterlagen, Vorbefunde
- Zur Erstvorstellung: Einweisungsschein für Schmerzbehandlung
Behandlungsvoraussetzungen
- Chronische Rücken- und Wirbelsäulenschmerzen
- Chronische Schmerzen des Bewegungsapparates (z. B. Arthrose, Osteoporose, Rheuma)
- Ganzkörperschmerzen (z. B. Fibromyalgiesyndrom)
- Nervenschmerzen („Neuropathische Schmerzen“, z. B. Schmerzen nach Gürtelrose)
- Chronische Kopf- und Gesichtsschmerzen (z. B. Migräne, Spannungskopfschmerz)
- Chronische Bauchschmerzen (z. B. bei Endometriose)
- Schmerzen ohne erkennbare Ursache
- Erfolglose ambulante Therapieversuche
- Schmerzassoziierte psychische Begleiterkrankung
- Veränderte Rolle in der Familie, Rückzug vom Freundes-/ Familienkreis
- Räumliche Ausbreitung des Schmerzbildes, Hinzutreten neuer Schmerzbilder, Wechsel des Schmerzcharakters eines Schmerzsyndroms
- Zunahme der Schmerzdauer/Attacken
- Zunehmende körperliche Einschränkungen
- Zunahme des Medikamentengebrauchs/Fehlgebrauchs
- Schmerzbedingte Arbeitsunfähigkeit von mehr als zwei Monaten
- Probleme im Beruf (lange Krankschreibung, Kündigung, etc.)
- Ausgeprägte Sprachbarriere (stark eingeschränktes Sprachverständnis)
- Erhebliche Zusatzerkrankungen bzw. schwere körperliche Einschränkungen
- Nicht zu gewährleistende Bewältigung der Wegstrecke
- Unbehandelte Suchtprobleme
- Akute Suizidalität
- Generelle Einschränkungen an einem Gruppenprogramm teilzunehmen
- Laufendes Rentenverfahren (vor Begutachtung)
- Ärztliches und Psychologisches Vorgespräch an Tag eins
- Ergo- und Physiotherapeutisches Vorgespräch und Funktionstestung und ggf. Biofeedback an Tag zwei
- Hierfür benötigen Sie einen Einweisungsschein von ihrem behandelnden Arzt oder ihrer Ärztin
- Fünfwöchige Behandlung in einer Gruppe von bis zu acht Personen
- Inhalte: z. B. Edukation, Psychotherapeutische Gruppentherapie, Genusstraining, Progressive Muskelrelaxation, Qigong, Ergotherapie, Physiotherapie etc.
- Beispielhafter Wochenplan im Bild unten zu sehen
- Etwa drei Monate nach der Behandlung laden wir Sie zu einer Boosterwoche ein, um das gelernte zu vertiefen und ggf. zu wiederholen
- Nach einem Jahr findet unser Jahrestag statt: eine gute Möglichkeit erneut zusammenzukommen ggf. weitere Unterstützung zu erhalten
Kontakt
Wenn ihr behandelnder Arzt Sie zur weiteren Behandlung der Schmerztagesklinik zuweist, laden wir Sie herzlich zu einem Vorstellungstermin ein.
Für weitere Informationen rufen Sie uns unter +49 (0) 911 398-2700 an.
Das Telefon der Schmerztagesklinik ist in der Regel Montag bis Freitag von 8.00 bis 14.00 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeiten können Sie Ihr Anliegen und Ihre Kontaktdaten auf unserem Anrufbeantworter hinterlassen, wir rufen Sie zeitnah zurück.
Gerne können Sie auch direkt den Schmerzfragebogen herunterladen und mit entsprechenden Befunden per Mail (schmerztagesklinik@klinikum-nuernberg.de) oder per Post an uns zurück senden.
Tel: +49 (0) 911 398-2700
Fax: +49 (0) 911 398-3339
Email: schmerztagesklinik@klinikum-nuernberg.de
Ansprechpartner: Frau Burk, Frau Sailer
Klinikum Nürnberg, Campus Nord
Haus 18, 2. Etage rechts
Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1
90419 Nürnberg
Organisationsstruktur
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, der Klinik für Neurologie, der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie aus der Klinik für Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Medizin sind an der intensiven multimodalen Behandlung beteiligt.
Die Organisationsstruktur besteht aus dem Interdisziplinären Kooperationsvorstand, bestehend aus den Chefärzten der oben genannten Kliniken sowie der Pflegedienstleitung der Klinik für Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Medizin.
Sprecherin des Kooperationsvorstands ist derzeit Prof. Dr. med. Christiane Waller (Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie).
Die Leitung der Schmerztagesklinik im operativen Tageschgeschäft wird von einem Leitungsteam übernommen:
Dr. med. Susanne Eder (Fachärztin f. Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Psychotherapie); Lic. Phil Sandra Venkat (Leitende Psychologin, Spezielle Schmerzpsychotherapie) und Viola Kühlwetter (Ergotherapie)