Notfallservice
  • Klinikum Nürnberg

    PAS (placenta accreta Spectrum)

    Geburtshilfe

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Placenta accreta Spectrum

PAS gehört zu den komplexeren Schwangerschaftserkrankungen und erfordert eine besonders sorgfältige Betreuung. Durch frühzeitige Diagnostik und individuelle Beratung ermöglichen wir am Klinikum Nürnberg eine sichere Versorgung von Mutter und Kind. Placenta accreta bezeichnet eine Störung, bei der die Plazenta nicht nur an der Gebärmutterwand klebt, sondern zum Teil mit dem Muskel verwächst, in ihn hinein oder durch ihn hindurch wächst.
Eine Mama kuschelt mir ihrem Neugeborenen.

Untersuchung und Behandlungsmöglichkeiten von PAS

Ob eine solche Erkrankung vorliegt, kann mittels Ultraschall untersucht werden. Zeigt sich ein PAS in der Bildgebung sollte ein Kaiserschnitt geplant werden, denn während der Geburt kann es bei einer natürlichen Plazentaablösung zu lebensbedrohlichen Blutungen kommen. In vielen Fällen ist es möglich, die Gebärmutter zu erhalten und nur einen Teil der Wand zu entfernen. Jedoch kann es bei ausgeprägteren Fällen von Nöten sein nach der Geburt die Gebärmutter zu entfernen, um das Leben der Mutter zu schützen.

Wir besprechen das geplante Vorgehen einschließlich der Vorbereitungsmaßnahmen ausführlich mit unseren Patientinnen. Unsere speziell geschulten Operateure sind zusammen mit unserer Blutbank und den angeschlossenen Intensivstationen auch in herausfordernden Momenten der Geburtshilfe für Sie da.

 

Kontakt und Terminvereinbarung

Besteht in Ihrer Schwangerschaft der Verdacht auf das Vorliegen eines PAS?
Dann vereinbaren Sie gerne einen Termin.

Für die Vorstellung zur Beratung/Untersuchung in unserer Schwangerenambulanz ist ein Überweisungsschein vom niedergelassenen Frauenarzt/Frauenärztin nötig.

Tel.: +49 (0) 911 398-2235

E-Mail: geburtshilfe@klinikum-nuernberg.de

Fax: +49 (0) 911 398-2287