Speiseröhren- und Magenkrebszentrum

Herzlich Willkommen im Speiseröhren- und Magenkrebszentrum am Klinikum Nürnberg

 

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie lässt sich 2019 als Teil des Viszeralonkologischen Zentrums als Zentrum für Speiseröhren- und Magenkrebs der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizieren. Somit erweitert das Viszeralonkologische Zentrum sowohl regional, als auch überregional sein Alleinstellungsmerkmal als Klinik mit großer Expertise im Umgang mit Tumorerkrankungen der Speiseröhre und des Magens. Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats durch die DKG (Deutsche Krebsgesellschaft) ist die Einhaltung höchster Qualitätsstandards im Umgang mit bösartigen Erkrankungen der Speiseröhre und des Magens. Zusätzlich pflegt die Chirurgie täglich einen intensiven Austausch mit seinen Behandlungsspartnern aus der Gastroenterologie , der Onkologie und der Strahlentherapie sowie weiteren internen und externen Kooperationspartnern. Die Therapieoptionen werden in einer speziellen Tumorkonferenz, dem sogenannten gastroösophagealenTumorboard, gemeinsam mit den Kooperationspartnern diskutiert und für jeden Einzelfall maßgeschneiderte und leitliniengerechte Therapieempfehlungen ausgesprochen.

Bösartige Erkrankungen der Speiseröhre und des Magens

In Deutschland liegt die Rate der Neuerkrankungen für Magenkrebs bei ca. 15.000 und für Speiseröhrenkrebs bei ca. 6000 Menschen pro Jahr. Die Beschwerden sind meist uncharakteristisch. Typische Symptome sind eine Abnahme des Appetits und eine Abneigung gegen Fleisch. Begleitet werden diese Beschwerden von Gewichtsverlust und Schmerzen. Bei Tumoren der Speiseröhre treten, insbesondere in fortgeschrittenen Stadien, auch Schluckbeschwerden auf. Bei einem blutenden Tumor kann es zu Bluterbrechen oder schwarzem Stuhl kommen. Müdigkeit und Abgeschlagenheit können weitere Symptome einer Krebserkrankung sein.

 

Magenkrebs

Bei einem bösartigen Tumor des Magens ist neben der Eindringtiefe der Organwand auch die Lokalisation im Magen entscheidend dafür, ob der gesamte Magen oder nur ein Teil des Magens entfernt werden müssen.  Einige Frühstadien von Magenkrebs können unter Einhaltung strenger Kriterien endoskopisch, also über eine Magenspiegelung entfernt werden. Die Vor- und Nachbehandlung bei Magenkrebs wird mittels Chemotherapie durchgeführt. Eine Strahlentherapie wird nur in seltenen Ausnahmen durchgeführt.

 

Speiseröhrenkrebs

Die Entfernung des tumortragenden Anteils der Speiseröhre erfolgt in einem sogenannten „2-Höhlen- Eingriff“, da sowohl im Bauchraum als auch im Brustkorb operiert werden muss. Als neue Speiseröhre dient ein verkleinerter Magen (sogenannter Schlauchmagen) oder ein Teil des Dickdarms. In manchen Fällen erfolgt die Neuverbindung zwischen verbleibender Speiseröhre und Schlauchmagen am Hals.

Auch einige Frühstadien von Speiseröhrenkrebs können unter Einhaltung strenger Kriterien endoskopisch, also über eine Speiseröhrenspiegelung entfernt werden. Die Vor- und Nachbehandlung bei Speiseröhrenkrebs wird mittels Chemotherapie in Kombination mit einer Bestrahlung durchgeführt.

 

Operationsverfahren

Abhängig von Ihrem Tumor und weiteren relevanten Faktoren wird mit Ihnen das für Sie geeignete OP- Verfahren ausgewählt. In unserem Zentrum bieten wir alle OP-Techniken an. Viele Eingriffe des Magens und der Speiseröhre erfolgen ganz oder teilweise in minimalinvasiver Technik (Schlüssellochchirurgie). Hierzu dient auch unser moderner OP-Roboter.

 

Postoperative Phase

Nach der Tumoroperation stehen die Genesung und die Heilung der Wunden im Vordergrund. Wir sorgen für eine adäquate Schmerztherapie und beginnen umgehend mit Krankengymnastik durch unsere Kollegen der Physiotherapie, denn die Mobilisierung ist ein wichtiger Bestandteil der Genesung. Zudem werden wir Sie von unseren Kollegen der Ernährungsberatung umfassend informieren lassen, denn der Körper muss sich an die neue Situation nach Magen- oder Speiseröhrenoperation erst gewöhnen. Die Kollegen der Psychosomatik helfen Ihnen bei der seelischen Bewältigung der Diagnose und der Therapiefolgen. Ihre Sorgen und Ängste können Sie jederzeit ansprechen und wir unterstützen Sie mit unserem interdisziplinären Team. Als Krebspatient steht Ihnen zudem eine Rehabilitation zu, welche wir gerne über unseren klinischen Sozialdienst organisieren. Die Kollegen helfen Ihnen auch bei der Organisation weiterer Hilfen für das häusliche Umfeld, sofern erforderlich. Ein großes Team arbeitet Hand in Hand für eine ideale Genesung.

Bei Entlassung erhalten Sie von uns einen Entlassungsbrief mit allen wichtigen Terminen und Informationen ihres stationären Aufenthaltes und der durchgeführten OP sowie einen Nachsorgekalender. In dem Nachsorgekalender werden alle weiteren Untersuchungen und Therapien dokumentiert.

Für eine Beratung kann kurzfristig in der speziellen Sprechstunde für Speiseröhren- und Magenkrebs von Herrn Prof. Stein ein Termin vereinbart werden.

Ansprechpartner und Kontaktadressen

Faltblatt Ösophagus- und Magenkrebs

 

Ärztliche Leitung:
Univ.-Prof. Dr. med. Stein 

Zentrumskoordinator:
Lucas Thumfart

Pflegerische Leitung:
Frau Doris Lauber

stv. Pflegerische Leitung:
Herr Hanspeter Ender

QM- Beauftragter:
Herr Lars Gröf

 

 

 
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