Demenz, Depression und andere psychische Erkrankungen

Für die Behandlung von Demenz, Depressionen, Angststörungen und anderen psychischen Erkrankungen gibt es im Klinikum Nürnberg ein vielfältiges, speziell auf die Altersgruppe 60+ zugeschnittenes Angebot.

Die Therapie efolgt je nach Schwere der Erkrankung stationär, teilstationär oder ambulant. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen oder einer ausgeprägten Demenzerkrankung, die im Klinikum somatisch behandelt werden müssen. Sie können bei Bedarf in der Gerontopsychiatrischen Abteilung untergebracht werden.

Stationäre Behandlung für psychische Störungen im Alter
Die Gerontopsychiatrische Abteilung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie bietet auf zwei Schwerpunktstationen eine umfassende Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen im Alter an. Die stationäre Behandlung umfasst auch die Möglichkeit der ambulanten Nachsorge.

Das gerontopsychiatrische Pflegeteam arbeitet mit dem Biografischen Pflegemodell nach Prof. Erwin Böhm. Das Pflegemodell akzeptiert die biografischen Besonderheiten des einzelnen Patienten und trägt so nachweislich dazu bei, die Medikamenteneinnahme zu senken.

Telefon: (0911) 398-2493

Tagesklinik für Seelische Gesundheit im Alter
Das teilstationäre Angebot der Tagesklinik richtet sich an ältere Menschen mit Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen o.ä., die nicht stationär behandelt werden müssen. Die Patienten kommen tagsüber von acht bis 16 Uhr zur Behandlung in die Tagesklinik und kehren abends und am Wochenende in ihr Wohnumfeld zurück.

In der Tagesklinik machen viele Patienten oftmals ihre ersten positiven Erfahrungen mit einer Gruppen- und Einzeltherapie. Diese Erfahrung öffnet häufig die Tür zur weiteren Behandlung durch einen niedergelassenen Psychotherapeuten. Darüber hinaus werden die Patienten angeregt, ihre familiären und freundschaftlichen Kontakte weiter zu pflegen, wieder zu beleben oder neu zu knüpfen.

Telefon: (0911) 398-6900

Psychosomatische Tagesklinik 55+
Zielsetzung der Tagesklinik 55+ der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist die Verbesserung des psychischen Befindens älterer Patienten, insbesondere bei durch Angst, Depression und Stress ausgelösten körperlichen Beschwerden. Im Mittelpunkt stehen die Wechselwirkungen zwischen seelischem Befinden und körperlichen Beschwerden. In besonderen Fällen besteht die Möglichkeit zur stationären Behandlung.

Telefon: (0911) 398-7390

Gerontopsychiatrische Ambulanz
Die Gerontopsychiatrische Ambulanz bietet für ältere Menschen mit psychischen Problemen und Erkrankungen eine multiprofessionelle ambulante Diagnostik und Behandlung im Gruppen- und Einzelsetting an. Das Spektrum umfasst neben der ärztlichen und psychologischen Diagnostik und Behandlung eine sozialpädagogische Beratung mit Angehörigenarbeit, milieutherapeutische Gruppen durch Pflegekräfte sowie weitere Gruppenangebote wie Kognitions-, Ergo-, Musik-, Kunst-, Bewegungs- und Entspannungstherapie. Dies soll älteren Patienteninnen und Patienten dabei helfen, wieder besser im Leben und mit ihrem Alltag zurechtkommen.

Telefon: (0911) 398-3943

Gedächtnissprechstunde der Gerontopsychiatrischen Ambulanz
Die Gedächtnissprechstunde bietet Menschen, die eine Einschränkung ihrer Gedächtnisleistung bemerken, Früherkennungsuntersuchungen an. Dies beinhaltet neben der Überprüfung des Gedächtnisses immer auch eine ärztliche Untersuchung, da die Gedächtnisleistung auch durch Krankheiten, Medikamente oder Mangelernährung beeinflusst wird. Darüber hinaus bietet die Gedächtnissprechstunde Gruppen- und Einzeltherapien sowie Gedächtnistrainings an, die zur Verbesserung und Förderung der kognitiven Leistungsfähigkeit beitragen.

Telefon: (0911) 398-3943

Überleitungspflege der Gerontopsychiatrischen Ambulanz (Nachsorgebehandlung)
Gerade ältere Menschen kommen nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus nicht gleich wieder mit ihrem Alltag zurecht. Wenn die Erfolge der Therapie aber nach der Entlassung unterbrochen oder nur unzulänglich weitergeführt werden, fällt die Genesung schwerer.

Hilfe und Unterstützung in dieser schwierigen Phase gibt bei Bedarf die gerontopsychiatrische Überleitungspflege, auch Nachsorgebehandlung genannt, der Gerontopsychiatrischen Ambulanz: Die ärztliche Behandlung wird ambulant in den Räumen der Ambulanz durchgeführt, die psychiatrische Nachsorge durch die Pflege erfolgt im Rahmen von Hausbesuchen und gemeinsamen Unternehmungen. In Einzelfällen kann die Nachsorge auch vorübergehend in einem Alten- oder Pflegeheim erfolgen.

Telefon: (0911) 398-3943

Zugehende Angebote der Gerontopsychiatrischen Ambulanz in Alten- und Pflegeheimen
Um Menschen mit psychischen Erkrankungen, die in Pflegeheimen leben, nicht aus ihrer gewohnten Umgebung reißen zu müssen, hat die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie ihre zugehenden Angebote in Alten- und Pflegeheimen entwickelt. Bestandteile sind regelmäßige Visiten durch Ärzte der Gerontopsychiatrischen Ambulanz, Fallbesprechungen mit den Mitarbeitern der Heime sowie testpsychologische Untersuchungen durch psychologische Mitarbeiter. Derzeit bestehen Kooperationen mit zehn Nürnberger Einrichtungen, darunter das NürnbergStift, das Adolf-Hamburger-Haus der Israelitischen Kultusgemeinde, das RummelsbergerStift St. Lorenz und das Hermann Bezzel-Haus.

Telefon: (0911) 398-3943

Schlafambulanz für ältere Menschen
In der Schlafsprechstunde der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie werden Ursachen von Schlafstörungen diagnostiziert und behandelt. Darüber hinaus bietet die Schlafambulanz Menschen ab 60 Jahren mit chronischen Ein- und Durchschlafstörungen eine Schlafschulung an. In der Gruppenschlafschulung werden ältere Menschen über günstige Schlafgewohnheiten und Einschlafrituale informiert. Sie erlernen Techniken zur körperlichen und geistigen Entspannung. Eine Woche lang steht zudem eine Lichttherapie mit anschließender Gruppenaktivität auf dem Programm.

Telefon: (0911) 398-7427

Autorin/Autor: Zentrum für Altersmedizin

 
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