Entlassung - und was kommt danach?

Entlassung
Ihre Gesundheit ist so weit wieder hergestellt, dass sie keine stationäre oder akutmedizinische Behandlung mehr brauchen.
Dann können wir Sie wieder nach Hause entlassen. Den genauen Entlassungstermin bestimmt Ihre behandelnde Stationsärztin bzw. Ihr behandelnder Stationsarzt.
Auf keinen Fall sollten Sie das Haus gegen den ärztlichen Rat vorzeitig verlassen! Ein verfrühter Termin birgt ein großes Risiko für Ihre Gesundheit.
Der vorläufige Entlassungsbrief, den Sie mit auf den Weg bekommen, informiert Ihren Hausarzt über Ihre Krankheit und die eingeleitete Therapie. Den endgültigen Entlassungsbrief senden wir Ihrem Hausarzt in den nächsten Tagen zu.
Bevor Sie unser Haus verlassen, denken Sie bitte daran, abgegebene Wertsachen wieder abzuholen und auch die Telefonkarte am Kassenautomaten zurück zu geben.

Entlassmanagement nach § 39 Abs. 1a S. 9 SGB V
Um sicherzustellen, dass Sie als gesetzlich Versicherter nach Ihrem Krankenhausaufenthalt beim Übergang in Ihre Nachversorgung optimal weiterbehandelt werden und keine Versorgungslücken entstehen, stellen wir bereits während Ihrer Behandlung fest, ob bei Ihnen nachstationärer Unterstützungsbedarf besteht.
Wenn dies der Fall ist und Sie z.B. weitere medizinische oder pflegerische Behandlung benötigen, wird diese bereits während Ihres Krankenhausaufenthaltes eingeleitet.
Sie erhalten von uns Ihren vorläufigen Arztbrief mit Medikationshinweisen. Möglich sind im Rahmen des Entlassmanagements auch die übergangsweise Verordnung von erforderlichen Hilfsmitteln oder Arzneimitteln für bis zu sieben Tage oder ggf. das Ausstellen einer Krankmeldung (AU) für eine Woche und das Beantragen, Einleiten und Koordinieren von im Einzelfall erforderlichen Reha-Maßnahmen.
Nachfolgende Behandler (wie Hausarzt, Nachsorgeeinrichtungen, Therapeuten etc.) informieren wir mit Ihrem Einverständnis über Ihren Gesundheitszustand, die weitere Therapie und ausgestellte Verordnungen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf Ihrer Station durch den ärztlichen oder pflegerischen Dienst!

Sozialarbeit, Nachsorge und Rehabilitation
Chronische wie auch schwere akute Erkrankungen werfen viele Fragen auf, die über das rein Medizinische hinausgehen. Bei sozialen, psychosozialen und sozialrechtlichen Problemen, die im Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung auftreten, berät das Team der Sozialarbeit und Patientennachsorge und vermittelt bei Bedarf an entsprechende Stellen weiter.
Schon bei der Aufnahme ins Klinikum kümmern sich die Mitarbeiter des Teams um die Zeit nach dem stationären Aufenthalt. Das betrifft ambulante Betreuungsformen, pflegerische und medizinische Hilfsmittel für Zuhause, Kurzzeit- und Dauerpflege oder Rehabilitationsmaßnahmen.
Kontakt:
Klinikum Nürnberg Nord, Telefon: 0911 398 -2015
Klinikum Nürnberg Süd, Telefon: 0911 398 -5080

A.R.Z. Ambulantes Rehabilitationszentrum GmbH
Das Klinikum Nürnberg kooperiert bei der ambulanten Rehabilitation eng mit dem A.R.Z., das sich auf dem Gelände des Klinikums Nürnberg Süd befindet. Hier gibt es auch Präventionskurse, z.B. für Patienten mit Herzkreislauferkrankungen, die ihnen beim Erhalt ihrer Gesundheit helfen sollen.
Kontakt:
Rosenberger Straße 5 (gleich hinter dem Klinikum Nürnberg Süd), Telefon: 0911 398 -9010

Autorin/Autor: Klinikum Nürnberg

 
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