Notfallservice
  • Grafische Darstellung des geplanten Zentrums für seelische Gesundheit am Campus Nord.

    Neubauprojekt

    Zentrum für seelische Gesundheit

    Klinikum Nürnberg, Campus Nord

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Gesund werden. Gesund bleiben. Mitten im Leben.

Neubauprojekt „Zentrum für seelische Gesundheit“

Am Klinikum Nürnberg Campus Nord entsteht seit dem Jahr 2025 das „Zentrum für seelische Gesundheit“. Auf rund 12.500 Quadratmetern Nutzfläche vereint es die Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie unter einem Dach.

Im Sommer 2025 haben die Erd- und Tiefbauarbeiten begonnen, die Grundsteinlegung ist am 13. März 2026. Insgesamt wird die Bauzeit rund dreieinhalb Jahre betragen. Die Inbetriebnahme des neuen Zentrums für seelische Gesundheit ist für Anfang 2029 geplant.

 

Ein Haus für alle

Bislang sind die drei Kliniken für seelische Gesundheit auf dem Campus Nord des Klinikums Nürnberg auf mehrere Gebäude verteilt. Mit dem Neubau des Zentrums für seelische Gesundheit wird die Versorgung von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen aller Altersgruppen nach modernsten räumlichen Standards möglich.

Denn mit dem Neubau des Zentrums für Seelische Gesundheit am Klinikum Nürnberg, Campus Nord, entsteht ein zukunftsweisender Ort für die Versorgung, Begegnung und Stärkung der seelischen Gesundheit. 

Im Zentrum werden künftig die bisherigen Angebote der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung unter einem Dach vereint:

Auf insgesamt rund 12.500 m² Nutzfläche entstehen moderne Therapieräume, Innenhöfe und grüne Außenbereiche – geplant für 182 stationäre Betten und 110 tagesklinische Plätze. Die räumliche Nähe ermöglicht eine enge diagnostische und therapeutische Zusammenarbeit, die den vielfältigen Bedürfnissen aller Patienten- und Altersgruppen gerecht wird.

Nähe und Begegnung im Mittelpunkt

Mit seiner zentralen Lage im Stadtteil St. Johannis ist das Zentrum bewusst mehr als eine Klinik. Es versteht sich als offenes Haus und als Teil des öffentlichen Raums. Ein Ort also, der sichtbar und gut erreichbar ist und selbstverständlich zur Stadt gehört. Menschen mit und ohne eigene Betroffenheit, Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Interessierte sind eingeladen, hier in Kontakt zu kommen. Diese Offenheit schafft Vertrauen, fördert Begegnung und leistet einen aktiven Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen. So entsteht eine echte Kontaktfläche für Patientinnen und Patienten sowie Gesunde und damit ein lebendiger Dialog über seelische Gesundheit.

Mitten im Leben – für eine gesunde Zukunft

Das Zentrum steht für eine bewusste gesundheitspolitische Entscheidung: Drei Kliniken werden unter einem Dach gebündelt, Kompetenzen so noch besser vernetzt und nachhaltige Strukturen geschaffen. Denn seelische Gesundheit ist eine Voraussetzung für Teilhabe, Bildung und gesellschaftliche Stabilität und damit Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Durch seine zentrale Lage, gute Anbindung und sichtbare Präsenz wird es zu einem Ort des Wissens, der Hilfe und der Begegnung für alle Menschen in der Region.

Das Zentrum für seelische Gesundheit in Zahlen

  • Rund 180 Betten und 110 tagesklinische Plätze
  • Rund 12.500 m² Nutzfläche bzw. ca. 24.000 m² Bruttogeschossfläche
  • Fünfgeschossiges Gebäude mit Innenhöfen und begrünte Außenanlagen
  • Anbindung an das unterirdische Versorgungssystem des Campus Nord
  • 1.250 m² Therapiefläche mit 42 Gruppentherapieräumen und 71 Einzeltherapieräumen

Freistaat Bayern fördert das Projekt

Der erste und zweite Bauabschnitt des Neubaus "Zentrum für seelische Gesundheit" am Klinikum Nürnberg, Campus Nord, werden mit über 116 Mio. Euro gefördert. 

 

Starke Stimmen zum Neubauprojekt

  • Foto von Prof. Dr. Thomas Hillemacher, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

    Prof. Dr. Thomas Hillemacher

    Ärztliche Leitung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

    Für die Genesung bei psychischen Erkrankungen müssen sich die Betroffenen wohl und geborgen fühlen können. Unser Neubau des Zentrums für seelische Gesundheit am Klinikum Nürnberg, der zudem alle drei Fachdisziplinen unter einem Dach vereinigt, bietet genau das: eine hervorragende Grundlage, um Patientinnen und Patienten in einer positiven Atmosphäre individuell behandeln zu können. Und dies auf höchstem medizinisch-therapeutischem Niveau.

  • Prof. Dr. med. Christiane Waller

    Ärztliche Leitung der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

    Als Psychosomatikerin freue ich mich drauf, dass unsere drei Kliniken des Zentrums für Seelische Gesundheit die Kompetenzen im Neubau noch stärker vernetzen können. Ein so breites Angebot zur Therapie und Prävention von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, wie wir es bieten können, gibt es nicht so häufig an einem Ort. Unser Neubau soll ein Ort nicht nur der Behandlung, sondern auch der Begegnung werden, denn es ist wichtig, dass psychische Erkrankungen die gleiche Akzeptanz finden wie jede körperliche Erkrankung, und dazu braucht es Transparenz und Sichtbarkeit. Wir planen ganz nach dem Anliegen, dass die Menschen, die zu uns kommen, sich wohl und angenommen fühlen sollen.

  • Foto von Dr. Patrick Nonell

    Dr. med. Patrick Nonell

    Ärztliche Leitung der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter 

    Das Zusammengehen der Fächer für seelische Gesundheit in einem neuen, modernen Gebäude eröffnet große Vorteile für unsere Patientinnen und Patienten und auch für unser Fachpersonal. Das Gebäude bietet dabei eine hervorragende Grundlage für eine Behandlung auf neuestem Wissensstand und unterstützt psychisch kranke Patientinnen und Patienten jedes Alters bei ihrer Genesung.

     

  • Foto von Sven Keitel

    Sven Keitel

    Pflegedirektor Seelische Gesundheit

     

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Änderungen während der Bauphase

Im Zusammenhang mit den ab Juli 2025 laufenden bauvorbereitenden Maßnahmen, wie der Einrichtung der Baustelle sowie die Erd- und Tiefbauarbeiten, wird es zu Änderungen in der Verkehrsführung sowohl auf dem Gelände des Campus Nord als auch außerhalb in der unmittelbaren Nachbarschaft kommen, die während der Bauzeit mit eventuell notwendigen Anpassungen bestehen bleiben.

Auf dem Campus Nord

  • Die Straße zwischen Haus 19 und dem Baufeld wird einspurig und unterliegt einer Einbahnstraßenregelung in westliche Richtung. Dies ist entsprechend ausgeschildert.
  • Diese Straße darf zukünftig nur noch von Fahrzeugen mit besonderer Berechtigung befahren werden. Dazu gehören Rettungswagen, Krankentransporte und Taxis.
  • Die Parkplätze entlang dieser Straße entfallen. Für Krankentransporte werden voraussichtlich neben Haus 19, entlang der Baumreihe, reservierte Stellplätze zum Ein- und Aussteigen eingerichtet.
  • Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige, die in das Haus 19 möchten, werden gebeten, den weiterhin zugänglichen Parkplatz zwischen Haus 33 und Haus 19 zu nutzen. Dieser Parkplatz wurde in den vergangenen Wochen erweitert, um für die entfallenen Stellplätze einen Ausgleich zu schaffen.
  •  Die Durchfahrt zwischen den Häusern 52 und 57 steht während der Bauphase ebenfalls nicht zur Verfügung, die Häusern 30 und 19 sind von dieser Seite nicht zugänglich.
  • Sowohl Haus 19 wie auch Haus 30 sind jedoch mit kleineren Einschränkungen weiterhin fußläufig erreichbar.
  • Weitere Details entnehmen Sie bitte der Kartenansicht

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Außerhalb des Geländes

  • Die Sackgasse in der Heimerichstraße wird nach Osten auf Höhe Hausnummer 70 (Ecke Mesmerstraße) verlegt.
  • Die Hauptzufahrt für Anwohner des westlichen Teils der Heimerichstraße und für Baufahrzeuge erfolgt nun über den Nordwestring. Eine Durchfahrt für Fahrräder und der Durchgang zu Fuß sind weiterhin möglich.
  • Die Einbahnstraße in der Prießnitzstraße zwischen den Hausnummern 1 und 12 entfällt. Eine Durchfahrt zur Heimerichstraße ist nicht länger möglich, hier wird eine Sackgasse eingerichtet. Der Fußweg zur Heimerichstraße bleibt aber möglich.
  • Die Sackgasse am Westende der Vogelherdstraße bleibt erhalten. Von hier ist keine Durchfahrt zum Nordwestring möglich.

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Beeinträchtigungen während der Bauzeit 

Die Bauarbeiten werden sich über die nächsten Jahre erstrecken. Voraussichtlicher Abschluss der Arbeiten und Fertigstellung des neuen Zentrums für seelische Gesundheit ist für Ende 2028 geplant. Während dieser Zeit kann es zu Lärm, Staub und temporären Einschränkungen in der Verkehrsführung und in den Zugängen zu Gebäuden wie Haus 19 kommen.

Wir sind bemüht, die Auswirkungen für alle Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Besuchende so gering wie möglich zu halten und informieren Sie an dieser Stelle regelmäßig über den Fortschritt der Arbeiten. 

Video-Eindrücke vom Spatenstich des Zentrums für seelische Gesundheit

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Fakten „Zentrum für seelische Gesundheit“
110
Tagesklinische Plätze
3
Kliniken unter einem Dach
182
Betten
>116 Mio. €
Förderung

Neubauprojekt "Zentrum für seelische Gesundheit"

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Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1
90419 Nürnberg
Tel.: +49 (0) 911 398-0
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