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  • Klinikum Nürnberg Campus Nord

    Klimaanpassungskonzept

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Klimaanpassungskonzept für den Campus Nord liegt vor

Nürnberg, im März 2026

Das Klinikum Nürnberg hat ein zukunftsweisendes Projekt abgeschlossen, um seine Einrichtungen besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Für den Campus Nord liegt zum Jahresbeginn 2026 ein umfassendes Klimaanpassungskonzept vor. Gefördert wurde das Vorhaben durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) im Rahmen des Programms „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (AnpaSo). Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Findig Projekt GmbH aus Dresden und die dafür benötigten Bundesmittel wurden über Z-U-G (Zukunft, Umwelt, Gesellschaft) ausgereicht.

Schutz besonders gefährdeter Menschen

Die Folgen der Klimaveränderung sind längst spürbar: Häufigere und intensivere Hitzewellen, Starkregen mit Sturzfluten oder längere Trockenperioden stellen auch soziale Einrichtungen vor große Herausforderungen. Besonders betroffen sind dabei Kranke und Pflegebedürftige, ältere Menschen und Kinder. „Die Veränderung der klimatischen Bedingungen stellt uns vor neue Herausforderungen: Patientinnen und Patienten sind durch diese Folgen besonders verletzlich, während unsere Mitarbeitenden in einem sicheren und stabilen Umfeld arbeiten müssen. Deshalb ist es unser Ziel, unser Klinikum klimaresilient weiterzuentwickeln – zum Schutz der vulnerablen Menschen und zur Stärkung der Arbeitsbedingungen für unser Team. Mit dem Klimaanpassungskonzept haben wir einen wichtigen Baustein vorliegen, um unsere Einrichtungen klimaresilienter und unsere Pateintenversorgung zukunftssicher zu gestalten“, betont Kai Ullrich, Abteilungsleiter der Unternehmensentwicklung am Klinikum Nürnberg.

Nachhaltige und naturbasierte Lösungen

Im Rahmen der Erstellung des Klimaanpassungskonzept wurde eine umfassende Betandsaufnahme des Campus Nord durchgeführt, besonders anpassungsbedürftige Areale idenifiziert und spezifische, möglichst naturbasierte Lösungen entwickelt. Das alles gemeinsam in einem interdisziplinären Team bestehend aus Spezialisten der Bau- und Technikabateilung, Vetretern der klinischen Bereiche, Mitarbeitende des Projekt- und Prozessmanagement sowie der Unternehmensentwicklung unter der Leitung des Nachhaltigkeitsmanagements. Entstanden ist ein Katalog möglicher Maßnahmen, der von schattenspandender Bepflanzung über die Reaktivierung der Brunnenanlagen bis hin zu baulichen Veränderungen wie Außenverschattung an großflächig verglasten Fassaden reicht. In einem nächsten Schritt sollen - abhängig von weiteren Fördermöglichkeiten - die entwickelten Maßnahmen Schritt für Schritt umgesetzt werden. 

Vorbildcharakter für andere soziale Einrichtungen

Mit dem Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ möchte das BMUV Modellprojekte wie am Klinikum Nürnberg sichtbar machen und so Beispiele für andere Einrichtungen schaffen. Ziel ist es, eine nachhaltige Transformation im Gesundheits- und Sozialwesen anzustoßen und soziale Einrichtungen deutschlandweit besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Teilnahme einen Beitrag leisten konnten, um die Gesundheit und Lebensqualität besonders schutzbedürftiger Menschen auch in Zukunft zu sichern – und gleichzeitig ein Signal für ökologische Verantwortung zu setzen“, so Barbara Plato, Projektmitarbeiterin im Bereich der nachhaltigen Organisationsentwicklung (nachhaltigkeit@klinikum-nuernberg.de, +49 (0) 911 398-112797).

Ausführende Stelle: Klinikum Nürnberg -Campus Nord-
Unternehmensentwicklung VOR/UE-NHO
Laufzeit: 01.07.2025 bis 31.12.2025
Förderkennzeichen: 67APS1873
Beteiligt/Beauftragt: Findig Projekt GmbH, Dresden

Weitere Infos und Förderer vom Klimaanpassungskonzept

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

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Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen Zukunft - Umwelt- Gesellschaft (ZUG)

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