Dr. Hans und Dr. Elisabeth Birkner Stiftung

Einer der größten privaten Förderer des Klinikums Nürnberg ist die Dr. Hans und Dr. Elisabeth Birkner Stiftung. Seit der Gründung 1999 ist das Vermögen der Stiftung durch Zustiftungen und einer Aufstockung der Mittel beträchtlich angewachsen. Mit Zuwendungen von über einer Million Euro konnten zahlreiche neueste Medizingeräte im Klinikum Nürnberg und ein alljährlicher Förderpreis für herausragende ärztliche Forschungsarbeiten finanziert werden.

„Sie haben mit Ihrer Stiftung bereits zu Lebzeiten deutliche Spuren hinterlassen und sich ein Stück Unsterblichkeit verschafft“, lobt Dr. Ulrich Maly, Vorsitzender des Verwaltungsrates des Klinikums Nürnberg und Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, das große Engagement von Dr. Elisabeth Birkner. 2000 wurde sie dafür mit der Bürgermedaille der Stadt Nürnberg ausgezeichnet.

Ein Leben für die Medizin

Da in ihrem Leben das Klinikum Nürnberg stets eine herausragende Rolle spielte, kommen die Ausschüttungen der Stiftung dem Klinikum zu gute. Nicht nur ihre fachärztliche Ausbildung zur Gynäkologin absolvierte sie im Klinikum, sie lernte dort auch ihren Mann, Dr. Hans Birkner, kennen. Er war bereits seit 1946 als Chirurg im Städtischen Klinikum tätig und wurde 1976 dessen Ärztlicher Direktor. Das Ehepaar wohnte sogar fünf Jahre auf dem Klinikum-Gelände. Dr. Elisabeth Birkner sieht ihr Leben als „ein Leben für die Medizin“.

 

Sieben Jahre nach dem Tod ihres Mannes 1992 rief Dr. Elisabeth Birkner die Stiftung ins Leben – ganz gemäß ihrer Familientradition. „Ich bin schon die Dritte in meiner Familie, die eine Stiftung gegründet hat“, betont sie. Vorgänger der Birkner-Stiftung sind die 1907 gegründete Frieda-Schramm-Stiftung und die Dr.-Fritz-Erler-Stiftung von 1987.

Kunst im Krankenhaus

Als Beispiele ihrer Förderung seien hier die Anschubfinanzierung eines vollautomatischen Immunfärbeautomaten für die Klassifikation und Typisierung von bösartigen Tumoren, die Anschaffung der Kapselendoskopie in der Gastroenterologie, eines Videosystems für die Urologie und eines Navigationssystems für die Durchführung von Operationen an der Schädelbasis für die Hals-Nasen-Ohren-Klinik genannt. Auch am Kauf des innovativen Hochleistungslasers für Tumoroperationen an Leber oder Lunge beteiligte sich die Stiftung maßgeblich.

Außerhalb der Stiftung spendete Dr. Birkner für die „Kunst am Bau“ im 2003 eingeweihten neuen chirurgischen Zentrum im Klinikum Nord, dem Dr. Hans Birkner Haus, insgesamt 610.000 Euro. Seit 2000 wird zudem alljährlich der mit 5.000 Euro dotierte Förderpreis der Stiftung für ärztliche Forschungsarbeiten verliehen.

Hier ein kleiner Ein- & Ausblick des Dr. Hans Birkner Hauses.

Autorin/Autor: Bernd Siegler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 
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