Informationen zum Therapieprogramm

Informationen für Ärzt*innen und Patient*innen

Die Patienten werden von einem spezialisierten Team aus Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeiter, Pflegekräften und Ärzten betreut. Durch enge und regelmäßige Absprachen können diese verschiedenen Berufsgruppen einen individuellen und multiprofessionellen Behandlungsplan aufstellen und im Verlauf kontinuierlich optimieren. Dadurch werden die Patienten nach neuestem Stand der Wissenschaft multimodal und v.a. nachhaltig im Rahmen des bio-psycho-sozialen Schmerzmodells behandelt.

Sehr bewusst haben wir ein intensives und weit überdurchschnittlich ausgestaltetes Programm entwickelt, um von Anfang an eine sehr hohe Qualität in der Behandlung zu gewährleisten.

Sowohl die zeitliche Intensität von 2,5 Wochen als auch die überdurchschnittliche personelle Aufstellung ermöglicht uns eine hohe Professionalität und Nachhaltigkeit in der Behandlung.

Im Zentrum stehen die Aktivierung und Rekonditionierung der Patienten sowie der Abbau von Ängsten und negativen Schmerzbewältigungs-Strategien. Dazu gibt es für die Patienten einen Stundenplan, der sowohl Einzel- als auch Gruppen-Therapieeinheiten umfasst.

Ziel ist, die schmerzbedingten Einschränkungen im beruflichen und privaten Leben der Patienten schrittweise zu reduzieren und dadurch sowohl die Lebensqualität zu steigern als auch – wenn möglich – die Rückführung in den Beruf bzw. die Aufrechterhaltung der Arbeitskraft zu ermöglichen.

Dazu sind unterschiedliche einander ergänzende und aufeinander aufbauende Verfahren notwendig:

1) Psychologische und psychotherapeutische Therapiemodule zum Erkennen und Abbauen von Ängsten, zur
    Edukation und zur Schmerz- und Stressbewältigung

2) Aktivierende Verfahren (Physiotherapie, Medizinische Trainingstherapie = MTT) zum Erkennen und Abbauen
    von Bewegungseinschränkungen, zur Reduktion von kontraproduktiven Vermeidungsstrategien und zur
    Rekonditionierung

3) Analysierende und unterstützende Verfahren (Ergo-Therapie) zum Erkennen und Abbauen täglicher
    Einschränkungen sowie zur individuellen Beratung und Anwendung sinnvoller Hilfsmittel

4) Entspannungsverfahren zum Abbau von Stress und Anspannungen

5) Medizinisch-edukative Maßnahmen zum besseren Verständnis der Zusammenhänge und Besonderheiten des
    chronischen Schmerzes und zum Medikamentengebrauch

6) Verfahren zur besseren Körperwahrnehmung (Ergo-Therapie, Aufmerksamkeitstraining)

7) Therapiebausteine zum (Wieder-)Erlernen sozialer Kompetenz und sozialer Kontakte (Arbeiten in der Gruppe,
    gemeinsame Erlebnisse, Ablenkung, Spiel- und Sportgruppe)

Autorin/Autor: Boujong/Risack

 
Es öffnet sich eine Seite auf klinikum-nuernberg.de mit Notfallinformationen
Bitte spenden sie
AbstandhalterMarke Stadt Nürnberg

Übersicht

Aktuelles

Unternehmen

Bildung

Partner

Service

Zentren