Hauttumorzentrum Nürnberg

Tumornachsorge (tertiäre Prävention)

Nachsorge

Die tertiäre Prävention hat die Aufgabe, bei bereits eingetretener Krankheit ein Fortschreiten der Erkrankung  bzw. einen Rückfall (Rezidiv) zu verhüten. Die tertiäre Prävention ist gerade auch bei Hautkrebs möglich. Dazu zählen alle Massnahmen nach der Diagnose eines Hautkrebses, also die regelmässigen Kontrolluntersuchungen (Tumornachsorge).

Ziele der Nachsorge sind:

Das Ziel jeder Hautkrebsbehandlung ist es, den Tumor vollständig zu entfernen. Es besteht jedoch das Risiko, dass einzelne Zellen im Körper verbleiben und zu einem neuen Hautkrebs bzw. einer Metastase heranwachsen. Daher sollte auch die Tumornachsorge ernst genommen werden. Je früher das Rezidiv oder ein neuer Tumor entdeckt werden, desto besser sind die Heilungschancen.

Ein anderer zentraler Punkt der Nachsorge ist ein Gespräch über etwaige Nebenwirkungen von Therapien, z.B. der Interferontherapie beim malignen Melanom. Alle Sorgen und Probleme sollten mit dem Arzt besprochen werden.

Die Nachsorge bei Basalzellkarzinomen und Plattenepithelkarzinomen erfolgt in aller Regel beim niedergelassenen Hautarzt. Auch dünne Melanome (< 1mm Tumordicke) werden halbjährlich beim niedergelassenen Hautarzt nachgesorgt.

Bei dickeren Melanomen mit höherem Risiko für ein Rezidiv erfolgt die Nachsorge in der Regel abwechselnd beim niedergelassenen Hautarzt und in der Klinik (sog. Melanom-Sprechstunde).

Während der ersten Vorstellung in der Melanom-Sprechstunde wird ein Nachsorgekalender und ein Nachsorgeplan vom Arzt ausgefüllt und die weiteren Nachsorgetermine werden besprochen.

Nachsorge beim Basalzellkarzinom

Wegen des Auftretens von Rückfällen sollte die Nachsorgezeit nicht beendet werden. Die Häufigkeit der Termine hängt vom Einzelfall ab. In den meisten Fällen sind halbjährliche oder jährliche Nachsorgeuntersuchungen angemessen. Die Termine werden vom behandelnden Arzt festgelegt.

Nachsorge bei Stachelzellkrebs

Der Nachsorgezeitraum für den Stachelzellkrebs beträgt normalerweise mindestens 5 Jahre. Die Häufigkeit der Termine hängt unter anderem von der Schwere des Hautkrebses ab und kann sich auf  viertel-, halb- oder einmal jährlich belaufen.

Nachsorge beim Melanom

Ein angemessene Nachsorge ist insbesonders im Hinblick auf frühzeitige Entdeckung von Metastasen bei Patienten mit malignem Melanom sehr hilfreich. Die Nachsorge erfolgt für 5 Jahre viertel- oder halbjährlich, nach 5 Jahren halbjährlich oder jährlich.

Information zur Nachsorge-Sprechstunde („Melanom-Sprechstunde“)


 
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