Hauttumorzentrum Nürnberg

Immuntherapie

Wenn ein Malignes Melanom bereits operativ entfernt wurde, ggf. auch befallene Lymphknoten entfernt wurden, und kein Nachweis von Tumorgewebe im Körper mehr vorliegt, kann es sinnvoll sein, eine sog. adjuvante Therapie, in der Regel eine Immuntherapie mit Interferon-alpha, durchzuführen.

Die Therapie mit Interferon soll das Immunsystem dabei unterstützen, eventuell noch im Körper vorhandene Tumorzellen zu erkennen und zu bekämpfen. Die Therapie wird mit subkutanen Injektionen („Bauchspritzen“) durchgeführt. Sie ist mit bestimmten Nebenwirkungen  behaftet, über die der behandelnde Arzt im individuellen Aufklärungsgespräch ausführlich informiert.

Zur Immuntherapie gehört auch die Behandlung mit dem CTLA-4-Antikörper Ipilimumab (YERVOY®), der in Europa seit Juli 2011 für das fortgeschrittene  (nicht resezierbare oder metastasierte) Melanom zugelassen wurde und in zwei großen Phase-III-Studien einen Überlebensvorteil für die betroffenen Patienten gezeigt hat.

Auch die PD-1-Antikörper Nivolumab und Pembrolizumab aktivieren das Immunsystem. Beide sind seit Sommer 2015 zugelassen als, sog. weitere Checkpoint-Inhibitoren.

Die im individuellen Fall optimale Therapie wird im interdisziplinären Tumorboard diskutiert und dann im persönlichen Gespräch zwischen dem behandelnden Arzt und dem betroffenen Patienten besprochen.

Dies kann in der Hautklinik im Rahmen der verschiedenen Sprechstunden bzw. während des aktuellen stationären Aufenthalts geschehen.

 


 
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