Herz-Gefäß-Zentrum eröffnet

Mit dem Herz-Gefäß-Zentrum setzt das Klinikum Nürnberg neue Maßstäbe in der Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen.

Hohe Maßstäbe in der Behandlung von Patienten mit Herzkreislauferkrankungen setzt das Klinikum Nürnberg mit dem neuen Herz-Gefäß-Zentrum. Die enge Verflechtung der Fachdisziplinen Kardiologie, Gefäßchirurgie und Herzchirurgie, hochmoderne Medizintechnik und eine Ablauforganisation, die sich am Patienten orientiert – dies sind die drei Säulen des neuen Zentrums, mit dem das Klinikum Nürnberg sich weiter als regionales Zentrum für Spitzenmedizin positioniert.

Das Herzstück des Herz-Gefäß-Zentrums ist das neue Gebäude gleich neben dem Haupteingang zum Klinikum Nürnberg Süd. Der zweistöckige, lichtdurchflutete Bau vereint die Patientenannahme, die gesamte Funktionsdiagnostik sowie drei neue OP-Säle unter einem Dach.

„Mit dem Neubau wurde nicht nur der notwendige Platz für die neueste medizinische Technologie geschaffen, sondern die Patienten erwartet hier auch kurze Wege und Wartezeiten“, betont Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann.

Investition in Spitzenmedizin
Die Investitionskosten lagen bei rund 20,3 Millionen Euro. Knapp 2,5 Millionen Euro davon kamen dank der Vermittlung des Freistaats Bayern aus dem Konjunkturförderungsprogramm des Bundes. Dazu kam noch eine großzügige Spende des Nürnberger Verlegers Bruno Schnell. Den Rest der Kosten trägt das Klinikum Nürnberg.

Foto: Herzgefäßzentrum im Klinikum Nürnberg
 

Für die rund 4.000 Patienten, die zu einem vorab vereinbarten Termin ins Herz-Gefäß-Zentrum kommen, ist das neue Gebäude die erste Anlaufstelle. Danach koordinieren die Mitarbeiter des zentralen Empfangs alle weiteren Schritte bis hin zur stationären Aufnahme, in den Funktionsräumen gleich nebenan werden am selben Tag alle noch ausstehenden Untersuchungen und Arztgespräche durchgeführt. Dafür sind die Fachärzte aller drei Fachdisziplinen vor Ort. „Wir werden zukünftig noch enger als bisher zusammenarbeiten und noch mehr Patienten gemeinsam behandeln“, ist sich Dr. Eric Verhoeven, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie sicher.

Interventionell, endovaskulär oder offen chirurgisch - alles unter einem Dach
Den Patienten bleiben weite Wege zu den Untersuchungen und Ärzten der benachbarten Fachdisziplinen erspart. „Das ist vor allem für unsere immer älter werdenden Patienten wichtig“, betont Prof. Theodor Fischlein, Chefarzt der Klinik für Herzchirurgie. Dank moderner OP-Technologie, die eine Vielzahl von schonenden minimal-invasiven Eingriffsmöglichkeiten bietet, können heute selbst hochbetagte Patienten am Herzen operiert werden.

Im Obergeschoss des Gebäudes stehen drei neue OP-Säle zur Verfügung, die mit neuester Technologie ausgestattet sind – darunter ein Hybrid-OP mit HD-Qualität in der Bildgebung und ein magnetgesteuerter Kardioangiograf zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Ob interventionell, endovaskulär oder offen chirurgisch – dem Patienten stehen nun alle Diagnose- und Therapieformen unter einem Dach zur Verfügung. „Das Klinikum Nürnberg bietet Spitzenmedizin, die keine Vergleiche zu scheuen braucht“, betont Prof. Matthias Pauschinger, Chefarzt der Klinik für Kardiologie.

Autorin/Autor: Doris Strahler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 
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