Hilfe für "Schreikinder" und Mütter mit Wochenbettdepression

Neue Tageskliniken im Klinikum Nürnberg Süd

Endlich sind sie fertig, die  neuen Räume zur Behandlung von Babys, Kleinkindern und ihren Müttern, die unter einer psychiatrischen Erkrankung,  insbesondere einer Wochenbettdepression leiden. Untergebracht sind sie im neuen Gebäude „F“, das im September 2016  eröffnet wurde. Das Gebäude befindet sich vor dem Haupteingang des Klinikums Nürnberg Süd.

Neue Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Klinikum Nürnberg Süd
Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen müssen selten stationär aufgenommen werden. „Fast alle Patienten können heute tagesklinisch behandelt werden“, erläutert Dr. Patrick Nonell, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP). Dafür braucht es allerdings „eine intelligente Behandlungskette“, die von stationär über tagesklinisch bis ambulant reicht und flexibel nach den Erfordernissen des Patienten ausgerichtet werden kann.
Ziel des tagesklinischen Konzeptes ist, neu Erlerntes gleich im Alltag zu erproben und so eine gezielte Therapie zu ermöglichen. Bei Bedarf kann sich der tagesklinischen Behandlung für einen beschränkten Zeitraum eine ambulante Weiterbehandlung anschließen.

Hilfe für Schreibabies
Die neue Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Klinikum Nürnberg Süd umfasst 15 Plätze. Vier Plätze stehen für Kleinkinder zur Verfügung, die sich nicht beruhigen lassen (so genannte „Schreikinder“) oder die unter Fütterungs- oder Ausscheidungsstörungen, sozialen Anpassungsstörungen oder weiteren emotionalen Störungen leiden.
„Bei Kindern, die jünger als zweieinhalb Jahre alt sind, wird ein Elternteil während der gesamten Behandlungsdauer von vier bis sechs Wochen mit aufgenommen“, betont Dr. Andreas Beck, Leiter der neuen Tagesklinik der KJP im Klinikum Süd. Mehr zum Leistungsangebot der neuen Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Klinikum Nürnberg Süd erfahren Sie hier.

Mutter-Kind-Tagesklinik und -Ambulanz
Die Mutter- und Kind-Tagesklinik und -Ambulanz, die bisher im Klinikum Nord untergebracht war, hat ebenfalls in Haus F eine neue Bleibe gefunden. Hier werden Mütter von Säuglingen im Alter von bis zu bis 1,5 Jahren betreut, die wegen psychiatrischer Erkrankungen oder einer Wochenbettdepression Hilfe und Unterstützung brauchen.
Der große Vorteil des Umzugs: Im Erdgeschoss desselben Gebäudes bezog die o.g. Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie ihre Räume, mit der eng kooperiert wird. Und im Hauptgebäude gleich nebenan befinden sich Geburtshilfe und Kinderklinik. „Dort können wir mit Müttern, die unsere Hilfe brauchen, direkt Kontakt aufnehmen“, freut sich Dr. Susanne Simen, die Mutter-Kind-Tagesklinik und –Ambulanz leitet.
Bei der Therapie kommt u.a. ein neues Videosystem zum Einsatz, mit dessen Hilfe  die Interaktion der Eltern mit dem Kind dokumentiert werden kann. Es zeichnet die Mimik des Kinder als auch der Mutter auf, und erlaubt so eine exakte Analyse der Mutter-Kind-Kommunikation. „Die Mütter sind oft sehr hilflos und wissen sich nicht mehr zu helfen“, berichtet Simen. Die gezielte Rückmeldung der Therapeuten hilft ihnen, wieder Selbstbewusstsein und Authentizität im Umgang mit ihrem Kind zu entwickeln. Mehr zum Leistungsangebot der Mutter-Kind-Tagesklinik und –Ambulanz erfahren Sie hier und in unserer Infobroschüre.

Autorin/Autor: Unternehmenskommunikation

 
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