Ich vergesse alles und kann mir nichts mehr merken...

Dass die Gehirnleistung eines Menschen mit zunehmendem Alter etwas nachlässt, ist normal. Es gibt also eine gewisse Altersvergesslichkeit. Namen fallen Ihnen nicht mehr ein, das kann passieren. Geschieht das aber über das altersentsprechende Maß hinaus, sind also zum Beispiel Ihre berufliche Leistungsfähigkeit oder die reibungslose Bewältigung des Tagesablaufs dadurch betroffen, dann sollten Sie die Sache ernst nehmen. 


Es könnte die Alzheimer-Krankheit, eine besondere Form der Demenz, und damit eine fortschreitende, derzeit nicht heilbare Gehirnstörung dahinterstecken. Aber auch neurologische Krankheiten wie Parkinson oder Epilepsie, psychische Erkrankungen wie Depression oder Angst, Erkrankungen der Schilddrüse, eine Verminderung der Sauerstofftransport-Kapazität des Blutes (Anämie) oder ein chronisches Erschöpfungssyndrom äußern sich in einer nachlassenden Gedächtnisleistung. Bestimmte Medikamente, Alkohol, fehlender Schlaf, Vitamin B12-Mangel, Mangelernährung oder Flüssigkeitsmangel tun ihr Übriges.

Gerade bei ernsthaften Gedächtnisproblemen und damit bei Verdacht auf Alzheimer kommt es auf die möglichst frühzeitige Abklärung an. Der einfachste Weg dazu ist der Besuch in der Gedächtnissprechstunde im Klinikum Nürnberg (Kontaktdaten siehe Link unten). Tritt die Vergesslichkeit in Verbindung mit vielen körperlichen Erkrankungen, wie z.B. Diabetes oder Bluthochdruck auf, ist auch die Geriatrische Tagesklinik eine gute Option (Kontaktdaten siehe Link unten).

Generell gilt: Sie sollten Ihre Beschwerden nicht einfach abtun und allein auf das Alter schieben. Wenn Sie sich stark beeinträchtigt fühlen oder Sorge haben, dass etwas nicht stimmt, sollten Sie sich auf jeden Fall umgehend an Ihren Hausarzt oder an einen Facharzt wenden. Er weiß dann, was am besten zu tun ist, und wird Sie gegebenenfalls in ein Krankenhaus einweisen. Bei den meisten Erkrankungen gilt: Je früher man sie erkennt, desto besser und wirkungsvoller kann man etwas dagegen tun. Deswegen zögern Sie bei Beschwerden Ihren Arztbesuch nicht hinaus.

Autorin/Autor: Elke Kaufmann

 
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