Ich stürze leicht und gehe unsicher...

Sie fühlen sich beim Gehen zunehmend unsicher?
Aus Angst vor Stürzen werden Ihre Schritte immer kleiner?

Unsicherheiten beim Gang sind nicht zu unterschätzen. Ein Sturz kann schwerwiegende Folgen haben, so dass im schlimmsten Fall Ihr Leben in Selbstbestimmung und zu Hause in Gefahr gerät und der Weg in die Pflegebedürftigkeit beginnt. Wenn Sie sich aber aus Angst vor einem Sturz, nicht mehr viel bewegen, baut nicht nur Ihre Muskulatur ab. Sie engen außerdem Ihren Aktivitätskreis ein und reduzieren wichtige Kontakte nach außen.

Hinter einer Gangunsicherheit können Herzrhythmusstörungen oder Blutdruckschwankungen, aber auch Muskelschwäche, Knochenschwund (Osteoporose) oder eine Erkrankung des Nervensystems (Polyneuropathie) stecken. Medikamente, die müde machen und sich negativ auf die Konzentration und die Koordination auswirken, sollte man nicht außer Acht lassen. Die Geriatrie und die Geriatrische Tagesklinik sind auf Ganganalysen und Sturzprophylaxe spezialisiert. Dort werden Sie auch beraten, wie Sie in Ihrer Wohnung Sturzfallen vermeiden können.

Generell gilt: Sie sollten Ihre Beschwerden nicht einfach abtun und allein auf das Alter schieben. Wenn Sie sich stark beeinträchtigt fühlen oder Sorge haben, dass etwas nicht stimmt, sollten Sie sich auf jeden Fall umgehend an Ihren Hausarzt oder an einen Facharzt wenden. Er weiß dann, was am besten zu tun ist, und wird Sie gegebenenfalls in ein Krankenhaus einweisen. Bei den meisten Erkrankungen gilt: Je früher man sie erkennt, desto besser und wirkungsvoller kann man etwas dagegen tun. Deswegen zögern Sie bei Beschwerden Ihren Arztbesuch nicht hinaus.

Autorin/Autor: Zentrum für Altersmedizin

 
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