Ich habe Zucker...

 

Sie haben ständig Durst?
Sie haben trockene, juckende Haut und Ihre Wunden heilen schlecht?
Sie fühlen sich schwach und haben häufig Infektionen?

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome an sich feststellen, sollten Sie an Diabetes denken und unbedingt Ihren Blutzucker überprüfen lassen. Der Diabetes mellitus Typ 2 ist eine der wichtigsten Volkskrankheiten überhaupt. Er wurde früher volkstümlich „Altersdiabetes“ genannt, weil er meist im späten Erwachsenenalter auftritt. Er ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Körperzellen zunehmend schlechter auf das Hormon Insulin ansprechen, das den Zucker aus dem Blut ins Zellinnere schleusen soll. Zu den Risikofaktoren für einen Altersdiabetes zählen neben einer genetischen Veranlagung vor allem Bewegungsmangel und Übergewicht.

Als Folge dieser abnehmenden Insulinempfindlichkeit, steigt der Blutzuckerspiegel. Das schädigt die Blutgefäße, Organe und Nerven. Betroffen sind häufig die Nieren, die Augen und die Füße sowie die Beine. Das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls ist deutlich erhöht.

Generell gilt: Sie sollten Ihre Beschwerden nicht einfach abtun und allein auf das Alter schieben. Wenn Sie sich stark beeinträchtigt fühlen oder Sorge haben, dass etwas nicht stimmt, sollten Sie sich auf jeden Fall umgehend an Ihren Hausarzt oder an einen Facharzt wenden. Er weiß dann, was am besten zu tun ist, und wird Sie gegebenenfalls in ein Krankenhaus einweisen. Bei den meisten Erkrankungen gilt: Je früher man sie erkennt, desto besser und wirkungsvoller kann man etwas dagegen tun. Deswegen zögern Sie bei Beschwerden Ihren Arztbesuch nicht hinaus.

Autorin/Autor: Zentrum für Altersmedizin

 
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