Ich bin so allein...

Sie fühlen sich allein, einsam und verlassen oder Sie haben das Gefühl, dass Sie nicht mehr dazugehören?

Viele Menschen leben im Alter allein. Mal ist es ein schleichender Prozess, in dem die Bezugspersonen eine nach der anderen verloren gehen. Die Kinder wohnen weit weg und es gibt auch keine funktionierende Nachbarschaft. Manchmal tritt die Veränderung aber auch von einem Tag auf den anderen ins Leben. Plötzlich wird dann die eigeneLebensrealität fremd und lieb gewordene Alltagsrituale gehen verloren.

Doch nicht jeder, der allein lebt, ist deswegen auch einsam. Einige kommen gut mitdem Alleinsein zurecht, ohne sich verlassen zu fühlen. Sie haben noch Mut und Kraft,auf Menschen zuzugehen und neue Kontakte zu knüpfen. Andere ziehen sich immermehr zurück und vereinsamen. Sie sollten sich Hilfe von außen holen, damit das eigeneSchweigen, die Stille in der Wohnung und der fehlende Austausch mit anderen Menschen nicht zu einer seelischen Belastung werden. Bei uns im Klinikum Nürnberg sind dafür das Zentrum für Altersmedizin mit seiner Vernetzung mit anderen Einrichtungen sowie der Sozialdienst und die Nachsorge die richtigen Ansprechpartner.

Generell gilt: Sie sollten Ihre Beschwerden nicht einfach abtun und allein auf das Alter schieben. Wenn Sie sich stark beeinträchtigt fühlen oder Sorge haben, dass etwas nicht stimmt, sollten Sie sich auf jeden Fall umgehend an Ihren Hausarzt oder an einen Facharzt wenden. Er weiß dann, was am besten zu tun ist, und wird Sie gegebenenfalls in ein Krankenhaus einweisen. Bei den meisten Erkrankungen gilt: Je früher man sie erkennt, desto besser und wirkungsvoller kann man etwas dagegen tun. Deswegen zögern Sie bei Beschwerden Ihren Arztbesuch nicht hinaus.

Autorin/Autor: Zentrum für Altersmedizin

 
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