Neurologie: Therapie neurologischer Erkrankungen

Hände

Im Krankenhaus stehen oft weitreichende therapeutische Entscheidungen an. Dabei können dringliche Fragen auftauchen, die nicht immer einfach zu beantworten sind: Wann handelt es sich um medizinische Maßnahmen, die zwar Leben, aber auch Leiden unnötig verlängern? Wann können die eingesetzten Maßnahmen segensreich wirken? Wer soll im Zweifelsfall entscheiden. Doch es gibt Instrumente, um in kritischen Krankheitsphasen gute Entscheidungen treffen zu können.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Auch wenn man nicht gleich mit dem Schlimmsten rechnen sollte, sind eine Patientenverfügung sowie eine Vorsorgevollmacht unabhängig vom Alter sinnvoll. Mit der Verfügung bezeugt man seinen Willen zur Therapie und ihren Grenzen, falls man sich selbst nicht mehr dazu äußern kann. Mit der Vollmacht benennt man eine Person, die stellvertretend die Interessen des Patienten vertritt und so Ansprechpartner des Behandlungsteams ist. [Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht: Hier finden Sie ausführliche Infomaterialien, Interviews & Hilfen.]

Ethikforum
Im Ethikforum des Klinikums erarbeiten Ärzte, Pflegekräfte, Mitglieder der Verwaltung und der Klinikseelsorge sowie Juristen und Mitarbeiter der Krankenkassen gemeinsam Positionen zu ethischen Grundsatzfragen sowie den Ethikcode des Klinikums.

Ethik-Code
Der Ethik-Code des Klinikums liefert den ethischen Bezugsrahmen, aus dem im Einzelfall konkrete Verhaltens- und Handlungsanweisungen abgeleitet werden können. An ihm soll sich die tägliche Arbeit der Mitarbeiter des Klinikums orientieren. Die ethischen Grundsätze werden anhand der aktuellen ethischen und juristischen Diskussion ständig weiterentwickelt.

Mobile Ethikberatung
Die Zentrale Mobile Ethikberatung (ZME) berät und unterstützt auf Anfrage die Beteiligten (Ärzte, Pflegende, Patienten und Angehörige) vor Ort am Krankenbett und auf den Stationen bei der Entscheidungsfindung. Sie wird gerufen bei Fragen der Therapiebegrenzung oder des Therapieverzichts, der Erforschung und Umsetzung des Willens eines Patienten, der Interpretation einer Patientenverfügung, des Einsatzes von Ernährungs-Sonden (PEG-Sonden) und bei Konflikten in diesen Bereichen.
Telefon: (0911) 398-3797, 398-118415

Kontakt
Falls Sie als Patient des Klinikums Nürnberg oder als dessen Angehöriger vor schwierigen Entscheidungen stehen oder Fragen zur Patientenverfügung haben, dann rufen Sie uns an. Sie erreichen uns unter der Rufnummer 398-118415.

Autorin/Autor: Zentrum für Altersmedizin

 
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