Behandlung von Parkinson

Die Parkinson Krankheit ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung. Die langsame Degeneration von Zellen der so genannten Substantia nigra (Schwarze Substanz) im Gehirn verursacht einen Mangel des Botenstoffes Dopamin im Gehirn. Dieser Mangel führt zu den klassischen Symptomen der Krankheit wie Zittern in Ruhe, Bewegungsarmut, Muskelsteifheit und Gang- oder Gleichgewichtsstörungen.

Grundsätzlich ist die Parkinson-Krankheit behandelbar, jedoch nicht heilbar. Wichtig ist die Diagnose, insbesondere der Ausschluss anderer Ursachen für die Beschwerden. Die Neurologie verfügt über eine ganze Reihe von Medikamenten, die zu einer deutlichen Besserung der Erkrankung führen. Um möglichst lange die Beweglichkeit zu erhalten, ist eine gute physiotherapeutische Betreuung wichtig. Auch Entspannungsübungen können sich positiv auf den Tremor auswirken.

Wenn die medikamentöse Therapie nicht mehr ausreicht und der Patient deutlich an Lebensqualität verliert, kann eine chirurgische Therapie angezeigt sein. An vorher genau berechneten Stellen des Gehirns werden unter Vollnarkose kleine Elektroden dauerhaft eingesetzt. Damit können bestimmte Hirnareale elektrisch im Sinne eines Störfeuers gereizt werden, womit Schaltkreise, die die Symptome verursachen, gehemmt werden.

Universitätsklinik für Neurologie, Tel. (0911) 398-2491

Autorin/Autor: Zentrum für Altersmedizin

 
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