Demenzbegleiter

Ein Krankenhausaufenthalt ist insbesondere für demenzkranke Patienten belastend. Vertraute Menschen fehlen, sie befinden sich in einer fremden Umgebung und fühlen sich oft allein gelassen.

Um diesen Patientinnen und Patienten eine Orientierung zu geben, setzt das Klinikum Nürnberg an seinen beiden Standorten in der Akutgeriatrie, in der Geriatrischen Tagesklinik, der alterstraumatologischen Station N-Aktiv, dem Wartebereich im Zentrum für Altersmedizin sowie in zwei neurologischen Stationen im Klinikum Süd geschulte ehrenamtliche Demenzbegleiter ein. Sie besuchen die Patienten, hören zu und unterhalten sich, ermutigen zum Essen und Trinken oder unternehmen etwas mit ihnen.

Eine Präsentation zum Einsatz der Demenzbegleiter finden Sie hier. 

Ehrenamtliche Demenzbegleiter gesucht
Um diesen Service aufrechterhalten bzw. weiter ausbauen zu können, suchen wir immer wieder neue ehrenamtliche DemenzbegleiterInnen. Wir bieten Menschen, die sich für diese ehrenamtliche Aufgabe engagieren wollen, eine mehrtägige kostenlose Schulung an. In der Schulung lernen die Teilnehmer, wie sie Menschen mit Demenz während des Krankenhausaufenthaltes begleiten und unterstützen können. Vorhandene Erfahrungen im Umgang mit demenzkranken Menschen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Im folgenden Interview mit Elke Kaufmann, Gerontologin im Zentrum für Altersmedizin, klären wir folgende Fragen:

  • Welche Schwierigkeiten haben demente Patienten im Krankenhaus?
  • Was macht das Klinikum Nürnberg, damit sich Patienten z.B. auf ihrer Station orientieren können?
  • Was sind „Demenzbegleiter"?
  • Wie helfen sie?
  • Wer kann ehrenamtlicher Demenzbegleiter werden?
  • Wie werden Demenzbegleiter ausgebildet?
  • Sind Demenzbegleiter versichert, erhalten sie Fahrgeld?
  • Wo kann man sich informieren?

Die Ehrenamtlichen haben mit Herrn Philipp Zabel einen kontinuierlichen Ansprechpartner. Er wickelt die Auslagenerstattungen für VGN-Tickets, Km-Geld, Parktickets und Essensmarken ab, er erstellt die Einsatzpläne und hat immer ein offenes Ohr.

 

 

Autorin/Autor: Zentrum für Altersmedizin, Klinikum Nürnberg

 
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