Akutschmerzdienst KNN

Der Akutschmerzdienst betreut konsiliarisch Patienten mit perioperativen Schmerzen, Tumorschmerzen und anderen akuten und chronischen Schmerzen im Klinikum Nürnberg Nord.

Der Akutschmerzdienst im Klinikum Nord wird geleitet von einem Facharzt für Anästhesiologie mit Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie, Fachpflegekräften für Anästhesie und Intensivmedizin mit Zusatzausbildung Pain Nurse sowie Medizinischen Fachengestellten (Qualifikation Pain Nurse).

Der Akutschmerzdienst gestaltet und überwacht die Therapie mit speziellen schmerztherapeutischen Verfahren wie Patienten-kontrollierter intravenöser Analgesie (PCiA) und Patienten-kontrollierter-epiduraler Analgesie (PCEA), sowie bei Patienten mit problematischen postoperativen Schmerzzuständen. Die Behandlung erfolgt in enger Kooperation mit den operativen Kollegen und den Pflegekräften der Allgemeinstationen. 

Gemeinsam mit allen operativen Kliniken wurden Konzepte erarbeitet, die eine wirkungsvolle Schmerzbehandlung nach aktuellem wissenschaftlichem Standard gewährleisten. Interdisziplinäre Vereinbarungen zur Organsiation und Durchführung der postoperativen Schmerztherapie sindgetroffen und hinterlegt. Diese Vereinbarungen sind multiprofessionell unter Einbeziehung mehrerer Berufsgruppen gestaltet und dienen der raschen, problemorientierten Behandlung postoperativer Schmerzen.

Durch regelmäßigen Austausch und Unterweisungen wird der Standard aufrecht erhalten. Eine strukturierte Qualitätssicherung im Rahmen eines deutschlandweiten benchmarking-Projektes (QUIPS - Qualitätssicherung in der postoperativen Schmerztherapie) erfolgt und sorgt für eine stetige Optimierung der Schmerzstandards.

Schmerzvisite 2010
 

Konsiliarisch betreut der Akutschmerzdienst Patienten mit Schmerzen bei Tumorerkrankungen in den jeweiligen Kliniken. Neben medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapieverfahren ist uns das Gespräch mit den Patienten und Angehörigen wichtig.
Da Tumorschmerztherapie häufig über längere Zeit - auch nach der Krankenhausentlassung erforderlich ist, können wir in schwierigen Fällen auch eine ambulante Weiterbetreuung in den Schmerzsprechstunden am Standort Nord und Süd gewährleisten. Ebenfalls besteht eine enge Mitarbeit und Kontakt zur Palliativstation am Klinikum Nord. Wir sind dank zahlreicher ambulanter Partner in der Lage, in der Region Mittelfranken ein umfassendes Betreuungsnetz für Tumorschmerzpatieten auch zuhause anzubieten.

Ferner werden auch andere Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzen des Klinikum Nord konsiliarisch - das heißt auf Anforderung der behandelnden Stationsärzte betreut. Dies umfaßt alte Menschen mit Schmerzen, Patienten mit Schmerzen bei Durchblutungsstörungen (arteriell und venös), bei Gürtelrose (Herpes Zoster) und viele andere Schmerzerkrankungen.

 

Autorin/Autor: Dr. Dirk Risack

 
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