Das Behandlungsspektrum der Klinik in der Übersicht mit Begleittext

Vorgesprächsvereinbarung: 0911/ 398-7390.

Im stationären Bereich der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, einer Bettenstation mit 28 vollstationären und 25 tagesklinischen Plätzen, behandeln wir über einen Zeitraum von 2-10 Wochen Patientinnen und Patienten mit psychosomatischen Störungen und Erkrankungen.

 

In sechs problemspezifischen Behandlungsgruppen werden stationäre und tagesklinische Patienten in einem integrierten Modell behandelt:

Haus 8
 

Gruppe A Allgemeine-Psychosomatik  (10 Behandlungsplätze): Patienten mit somatoformen Störungen, das sind körperliche Beschwerden, bei denen die wesentliche Ursache psychische Faktoren und eine ungenügende Stressbewältigung sind. Bespiele dafür sind Reizdarm, Herzangst, chronisches Müdigkeitssyndrom, psychogene Anfälle, Fibromyalgie und andere somatoforme Schmerzstörungen.

Gruppe B Traumatherapie (9 Behandlungsplätze): Patientinnen mit posttraumatischen Belastungsstörungen, die Folge von schweren aktuellen oder schon länger zurückliegenden Traumatisierungen sind.

Gruppe C Kurzzeittherapie (9 Behandlungsplätze): ein kurzfristiges, 3wöchiges Behandlungsangebot: Patienten mit stressbedingten körperlichen Beschwerden, für die keine ausreichenden organischen Ursachen gefunden wurden (eine organmedizische Abklärung soll dabei weitgehend abgeschlossen sein), sowie für Patienten, die aufgrund von psycho-sozialen Belastungen oder Krisen psychische und körperliche Beschwerden entwickelt haben.

Gruppe D Burnout (6 Behandlungsplätze): Patienten mit Burnout-Syndrom, d. h. psychischen und körperlichen Störungen, die vor allem durch Probleme im Zusammenhang mit der Arbeit ausgelöst wurden.

Gruppe 55+ Psychosomatische_Tagesklinik (9 Behandlungsplätze): Ältere Patienten mit psychischen und psychosomatischen Problemen, z. B. nach dem Auftreten einer schweren körperlichen Erkrankung oder dem Verlust eines geliebten Menschen.

Gruppe IKP (12/II Ost) (8 Behandlungsplätze): Integrierte Klinische Psychosomatische Therapieeinheit, Schwerpunkt ist die gleichzeitige Behandlung komplexer körperlicher und seelischer Krankheitsanteile durch erfahrene Internisten und ein umfassendes psychosomatisches Therapiekonzept. 

 

Zudem ist die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in das Behandlungsprogramm von tagesklinischen Zentren fest integriert:

  • In der Interdisziplinären Schmerztagesklinik (10 Behandlungsplätze) werden Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen in einem integrativen multimodalen Therapieprogramm behandelt. Die Klinik für Psychosomatische Medizin bietet dabei Gruppen- und Einzelpsychotherapie zur Schmerzbewältigung, Entspannungstraining, Genusstraining und Biofeedback an.
  • In der Geriatrischen Tagesklinik bieten zwei Mitarbeiterinnen der Klinik für Psychosomatische Medizin neben neuropsychologischer Diagnostik kognitives Training, Einzeltherapie und Gesprächsgruppen an. In beiden tagesklinischen Einrichtungen ist der Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin im Kooperationsvorstand und je eine Mitarbeiterin in der operativen Leitung vertreten.

 

Neben dem stationären Bereich spielt die Zusammenarbeit mit und in anderen Abteilungen des Klinikums Nürnberg im Rahmen eines ausgedehnten Konsiliar- und Liasondienstes eine wichtige Rolle und ist eine wesentliche Aufgabe der Mitarbeiter unserer Klinik.

Dabei können Patientinnen und Patienten anderer Abteilungen neben der erforderlichen körperlichen Diagnostik und Therapie ihrer Erkrankung psychotherapeutisch durch Mitarbeiter unserer Klinik begleitet werden. Es handelt sich vor allem um Patientinnen und Patienten mit somato-psychischen Erkrankungen bzw. Anpassungsstörungen, bei denen nach einer einschneidenden Lebensveränderung, nach einem belastenden Lebensereignis oder nach einer schweren körperlichen Erkrankung psychosoziale Funktionen und Leistungen behindert sind oder eine schwere Belastung zu einem Selbstmordversuch geführt hat. Die psychotherapeutische Behandlung dient bei diesen Patientinnen und Patienten der Unterstützung der Krankheitsbewältigung. Ziel der psychotherapeutischen Intervention ist es, bei der Stabilisierung neuer Lebenssituationen behilflich zu sein.  Der psychosomatische Konsiliar-/Liaisondienst ist über Kooperationsverträge fest in das Behandlungsprogramm von onkologischen Zentren (Brustzentrum, Darmzentrum, Lungentumorzentrum, Prostatazentrum), von Schmerzzentren und der Palliativstation integriert.

 

Für die Patientinnen und Patienten, die im Anschluss an einen Suizidversuch im Klinikum stationär aufgenommen wurden, ermöglichen unsere Mitarbeiter des Kriseninterventionsdienstes neben der akuten Krisenintervention eine stationäre, tagesklinische oder poststationäre Weiterbehandlung.

Patienten können im beschränkten Umfang auch im Ambulanten Behandlungszentrum (ABC) des Klinikums Nürnberg ambulant mit Einzel- oder Gruppenpsychotherapie behandelt werden. Schwerpunkte sind dabei die Behandlung von Krebspatienten, Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen und somatoformen Störungen und ältere Patienten.

Information: Tel: (398)-2839

Autorin/Autor: Prof. Dr. Wolfgang Söllner

 
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