Burnout wird eine psychische Störung genannt, die durch mindestens 6 Monate anhaltende körperliche und emotionale Erschöpfung, ein Gefühl, selbst nichts mehr verändern und bewegen zu können und häufig eine Selbstwert- und Sinnkrise gekennzeichnet ist. Dazu kommen häufig Schlafstörungen, depressive Verstimmung und vielfältige Körperbeschwerden, deren Ursachen rein organisch oft nicht erklärbar sind. |
Die psychosomatische Behandlungsgruppe D Burnout bietet momentan 6 Behandlungsplätze und ermöglicht den Patienten eine intensive Auseinandersetzung mit ihrer beruflichen Belastung und ihrer aktuellen Lebenssituation.
Zu den Ursachen dieser Störungen tragen überfordernde und unbefriedigende Arbeitsbedingungen wesentlich bei. Betroffen sind häufig besonders ehrgeizige und und engagierte Menschen, die ihre Aufgaben besonders korrekt erledigen und es "allen Recht machen" wollen. Burnout kann Menschen aus allen Berufen treffen, aber auch Menschen, die über lange Zeit kranke Angehörige pflegten.
Für Menschen mit Burnout, bei denen die Selbstheilungskräfte oder ambulante Behandlung zur Bewältigung dieser Störung nicht auseichen, bieten wir ein speziell auf Burnout ausgerichtetes stationäres bzw. tagesklinisches Behandlungsprogramm an, welches im Regelfall 4-6 Wochen dauert (in Einzelfällen ist auch eine längere Therapiedauer nötig oder ein 2-wöchiges Diagnostik- und Kurzprogramm vereinbar).
Das Behandlungsprogramm für 6-8 Behandlungsplätze besteht aus Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Stressbewältigungstraining, Training der Selbstachtsamkeit, Konzentrativer Bewegungstherapie, verschiedenen Entspannungsverfahren, Biofeedback, Schlafhygienetraining und einem körperlichem Aktivierungsprogramm (Sporttherapie, Bewegungsbad, geleitetem Walking bzw. Joggen).
Haus: 8, Erdgeschoss E-Mail: psychosomatik@klinikum-nuernberg.de