Informationen zur Tagesklinik für seelische Gesundheit im Alter

Wer wird aufgenommen?

Aufgenommen werden Menschen in der Regel ab dem 50. Lebensjahr, mit

  • Seelischen Erkrankungen wie z.B. Depressionen, Angststörungen,

  • Hirnleistungsstörungen wie Gedächtnisstörungen und Demenzen

  • tiefgreifenden persönlichen Krisensituationen und bei denen eine ambulante Behandlung nicht mehr ausreicht

  • Suchterkrankungen insbesondere Medikamentenabhängigkeit nach abgeschlossener körperlicher Entzugsbehandlung

 

Was ist eine Tagesklinik für seelische Gesundheit im Alter?

Eine Tagesklinik ist eine Klinik ohne Krankenhausbetten,

  • in der die Patienten nur werktags vom Morgen bis zum Nachmittag behandelt werden und die übrige Zeit in ihrer gewohnten Umgebung verbringen.

  • Die Möglichkeiten einer intensiven psychiatrischen Diagnostik und Therapie bietet und das ambulante und stationäre psychiatrische Versorgungsangebot ergänzt.

Mit diesem Angebot kann eine vollstationäre Behandlung verkürzt oder vermieden werden. Der Vorteil besteht gerade für ältere Patienten darin, dass sie währen der Behandlung mit ihren üblichen Lebensgewohnheiten und sozialen Bezügen verbunden bleiben. Auch können die Alltagserfahrungen und Nöte unmittelbar in die Behandlung einbezogen werden.

Die Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten. Die tägliche Hin-und Rückfahrt kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder ggf. mit einem Fahrdienst erfolgen.

Die Behandlung findet von Montag bis Freitag von 8:00 – 16:00 statt

Wie erfolgt die Aufnahme?

Jeder Patient benötigt eine Einweisung zur stationären Behandlung durch seinen behandelnden Arzt.
Wünschenswert ist, dass beim vorstationären Kontaktgespräch ein Angehöriger oder sonstige Bezugsperson anwesend ist. Gemeinsam wird dann überlegt, ob und wann eine Aufnahme sinnvoll erscheint.

Was bieten wir Ihnen an?

  • Die Tagesklinik bietet vergleichbare diagnostische und therapeutische Möglichkeiten wie bei einer vollstationären Behandlung

  • Hilfe und Begleitung in Krisensituationen

  • Förderung der Alltagsgestaltung

  • Erleichterung und Unterstützung beim Übergang in den Alltag

Zur Behandlung gehören im Einzelnen:

  • Medikamentöse Behandlung

  • Psychotherapeutische Einzel-und Gruppengespräche

  • Ergotherapie und Bewegungstherapie/Krankengymnastik

  • Entspannungsübungen

  • Musiktherapie und Kunsttherapie

  • Training von Alltagskompetenzen

  • Angehörigenberatung, auch hinsichtlich finanzieller und behördlicher Angelegenheiten

  • Kontakte zu Selbsthilfeorganisationen und Hilfsdiensten

Großen therapeutischen Wert haben auch gemeinsam geplante und durchgeführte Außenaktivitäten

Wer behandelt Sie?

Unser Behandlungsteam

  • ärztliches Personal

  • Krankenpflegepersonal 

  • Psychologe/Psychotherapeut

  • Sozialarbeiter/in

  • Ergotherapeuten

  • Kunsttherapeut/in

  • Musiktherapeut /in

  • ein Physiotherapeut/in

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Behandlungszeit ist abhängig vom Krankheitsbild des einzelnen Patienten und dem angestrebten Therapieziel. Sie beträgt üblicherweise 6 - 8 Wochen.

Autorin/Autor: Karl

 
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