Kindlicher Hydrocephalus

Ein Hydrozephalus („Wasserkopf“) entsteht durch ein Missverhältnis von Hirnwasserproduktion und –abbau. Auch ein Verschluss der intrakraniellen Abflusswege, z.B. durch Blutgerinnsel oder angeboren kann zu einem Aufstau von Hirnwaser führen. Dies führt im 1.Lebensjahr zu einem auseinanderweichen der Schädelnähte und dadurch vergrößerten Kopfumfang. Nach Verschluss der Schädelnähte kommt es vor allem zu einer Entwicklungsstörung des Gehirns. Begleitend können Kopfschmerzen, Erbrechen und Epilepsien auftreten.

 

Zur Behandlung eines Hydrozephalus stehen sog. „Shunts“ zur Verfügung. Dies sind dünne Katheter mit einem Ventil, die den Abfluss aus den Hirnwasserräumen in den Bauchraum oder ins Herz erlauben. Ein anderer Ansatz in der Hydrozephalustherapie ist die Schaffung eines intrakraniellen Abflussweges durch eine endoskopische Operation. Durch eine endoskopische Ventrikulozisternostomie kann die Anlage eines unter Umständen lebenslang notwendigen Shunts verhindert werden.

Endoskopische Ventrikulostomie

Autorin/Autor: Dr. Fabian

 

NeurochirurgiePädiatrische Neurochirurgie

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