Kardiovaskuläre Kernspintomografie (Kardio-MRT)

Durch die rasche Entwicklung der Technik in den letzten Jahren, ist es heute möglich mit Hilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) das Herz mit ausgezeichneter Bildqualität darzustellen. Das Gerät erzeugt „Standbilder“ und bewegte Bilder des Herzens mit einer hervorragenden Detailgenauigkeit unabhängig von der Schallqualität des Patienten im Herzultraschall. Besonders zum Nachweis von Durchblutungsstörungen des Herzens bei Belastung und zur genauen Unterscheidung von geschädigtem und noch gesundem Herzmuskelgewebe hat die Methode einen festen Platz in der Diagnostik von Herzerkrankungen eingenommen. Es ist ein ungefährliches Verfahren, da weder Röntgen- oder radioaktive Strahlen zur Anwendung kommen. 

Die Methode findet bei folgenden Erkrankungen Anwendung:

- Funktionsbeurteilung des Herzens mit Stressuntersuchung
- Herzmuskelschwäche
- Koronare Herzerkrankung
- Infarktdarstellung
- Herzmuskelentzündung
- Herzklappenfehler
- Angeborene Herzfehler

Häufige Fragen zur kardiovaskulären Kernspintomografie:

  1. Wie lange dauert eine Kernspintomografie-Untersuchung?
  2. Ich habe Platzangst – kann ich trotzdem eine Kernspintomografie bekommen?
  3. Schmerzt die Kernspintomografie?
  4. Ist das Kontrastmittel gefährlich und immer notwendig?
  5. Wer darf nicht in den Untersuchungsraum bei einer Kernspintomografie?
  6. Ist die Kernspintomografie wirklich so laut?

1 Wie lange dauert eine Kernspintomografie-Untersuchung?
Die Gesamtdauer der Untersuchung hängt erheblich vom Untersuchungsprogramm ab und liegt in der Regel zwischen 30 und 45 min. Das sogenannte Untersuchungsprotokoll wird auf jeden Patienten sowie die jeweilige Fragestellung individuell angepasst.
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2  Ich habe Platzangst – kann ich trotzdem eine Kernspintomografie bekommen?
Platzangst ist ein relativ häufiges und durchaus lösbares Problem. Neuere Geräte verfügen über sehr kurze Untersuchungszonen, sind hell beleuchtet und in den Öffnungen weit gestaltet, so dass ein Engegefühl weniger wahrscheinlich ist. Nach Absprache kann allerdings vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel verabreicht werden.
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3 Schmerzt die Kernspintomografie?
Die Untersuchung ist grundsätzlich nicht schmerzhaft. In Einzelfällen kann ein geringfügiges, nicht weiter störendes Wärmegefühl auftreten. Dies ist gesundheitlich nicht bedenklich.
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4 Ist das Kontrastmittel gefährlich und immer notwendig?
Das angewandte Kontrastmittel ist, verglichen mit Röntgenkontrastmitteln, jodfrei und deutlich besser verträglich. Das Allergierisiko ist sehr gering; so können  auch Kinder und Säuglinge mit diesem Kontrastmittel untersucht werden. Eine Untersuchung ohne Kontrastmittel bietet bereits weitgehende Informationen. Je nach Fragestellung ist dann eine zusätzliche Kontrastmittelgabe, insbesondere zur Gefäßdarstellung, notwendig.
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5 Wer darf nicht in den Untersuchungsraum bei einer Kernspintomografie?
Alle Personen mit einem Herzschrittmacher, Neurostimulatoren oder einem implantierten elektronischen Gerät dürfen den Untersuchungsraum nicht betreten. Vor jeder Untersuchung wird der Patient allerdings genau diesbezüglich befragt.
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6 Ist die Kernspintomografie wirklich so laut?
Jedes Gerät erzeugt mehr oder weniger starke Klopfgeräusche während der Meßsequenzen. Deshalb bekommt der Patient regelhaft zum Schutz des Gehörs einen Kopfhörer, über den auch eine Kommunikation mit dem Untersucher  möglich ist.

Autorin/Autor: Text: Dr. Schwab

 
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