Die wichtigsten Medikamente und deren Wirkungen

Bei Ihrer medikamentösen Einstellung kann es innerhalb der Eingewöhnungsphase (3 Monate) zu einer gefühlten Verschlechterung Ihres Allgemeinzustandes kommen. Es tritt zum Beispiel durch Senkung des Blutdruckes Schwindel auf, weil Ihr Körper jahrelang einen erhöhten Blutdruck gewohnt ist.

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Bitte setzen Sie jedoch nicht Ihre Medikamente ab. Ihr Körper wird sich an die neue Therapie gewöhnen und Ihnen bald Besserung verschaffen. Bei Fragen setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung!

Betarezeptorenblocker
Betablocker senken den Blutdruck und vermindern die Herzschlaggeschwindigkeit und den Sauerstoffbedarf des Herzens. Dadurch wird ein Voranschreiten der Herzschwäche verhindert.

ACE-Hemmer
ACE-Hemmer blockieren die Wirkung des körpereigenen Proteins ACE, das für die Herstellung des Hormons Angiotensin II (AT II) verantwortlich ist. AT II verengt die Blutgefäße und hält den Blutdruck hoch. Durch die Verringerung der AT II Konzentration bleiben die Blutgefäße auf Dauer erweitert und der Blutdruck sinkt.  ACE-Hemmer kräftigen den Herzmuskel und lindern die auftretenden Beschwerden wie Luftnot und Leistungsminderung

Diuretika
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ie sogenannten „Wassertabletten“ verstärken die Harnproduktion der Nieren. Dadurch gelingt es, die eingelagerten und versteckten Flüssigkeitsmengen zu reduzieren.
Sie werden verordnet bei Wassereinlagerung (Anschwellen) der Beine, bei schneller Zunahme des Körpergewichtes und bei Luftnot. Gefahr bei Überdosierung ist das Ausschwemmen von Elektrolyten (Mineralien), die bei ausgeprägtem Mangel zu Herzrhythmusstörungen führen können.

Angiotensin-II-Rezeptoren-Antagonisten:
AT1-Antagonisten ähneln den ACE-Hemmern. Sie werden angewandt, wenn ACE-Hemmer nicht vertragen werden.

Autorin/Autor: Klinikum Nürnberg

 
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