Ernährungstipps bei Herzschwäche / Herzinsuffizienz

Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Planen Sie primär mediterrane Kost in Ihren Speiseplan ein.

Das bedeutet:

  • Wenig Fleisch: Versuchen Sie, Ihren Fleischkonsum etwas einzuschränken. Ein Sonntagsbraten ist in Ordnung, wenn Sie den Rest der Woche vermehrt zu Gemüse und Geflügel greifen.
  • Mehr Fisch: Tauschen Sie Fleischgerichte gegen Fischgerichte aus und essen Sie 1-2 Mal in der Woche Fisch.
  • Viel Gemüse und Obst: Versuchen Sie, zu jeder Mahlzeit Obst oder Gemüse zu sich zu nehmen. Probieren Sie doch mal Zucchini, Tomaten, Brokkoli oder Spinat als Beilage und ein Obstkompott als Dessert.
  • keine Fertiggerichte: Versuchen Sie möglichst frisch zu kochen und verzichten Sie auf Fertigprodukte wie Tiefkühlpizza, Tütensuppen oder ‚Fixbeutel', denn Fertigprodukte enthalten Geschmacksverstärker und übermäßig viel Salz.
  • Wenig tierische Fette: Verzichten Sie weitgehend auf Butter und sonstige tierische Fette und ersetzen Sie diese durch hochwertige pflanzliche Fette wie Olivenöl oder Sonnenblumenöl.
  • Wenig Salz: Vermeiden Sie es, das Essen nachzusalzen und verbannen Sie am besten Ihren Salzstreuer vom Esstisch. Greifen Sie stattdessen lieber zu Kräutern oder Gewürzen, um ihr Essen geschmacklich aufzupeppen. Probieren Sie Rosmarin, Thymian oder Basilikum aus. Sie werden sehen, dass Sie sich schon bald an den neuen Geschmack des Essens gewöhnen und es Ihnen sogar schmecken wird.
  • Wenig Wurst und Käse: Auch in Aufschnitt, geräucherten Wurstwaren und Käse ist viel Salz verarbeitet. Essen Sie bevorzugt körnigen Frischkäse und Geflügelwurst und meiden Sie sonstige Wurstwaren (Aufschnitt, Speck und Schinken)
    Damit Ihnen die Umstellung etwas leichter fällt, haben wir Ihnen ein paar leckere Rezepte der deutschen Herzstiftung zusammengestellt, diese finden Sie auf den  letzten Seiten.
  • Trinken: Achten Sie darauf, wie viel Sie täglich trinken und halten Sie sich an die mit Ihrem Arzt vereinbarte Menge an Flüssigkeit, die Sie täglich zu sich nehmen dürfen. Dies sind in der Regel rund 1,5 -2 Liter. Ihre Herzschwäche veranlasst Ihren Körper dazu, Wasser einzulagern, was zu Schwellungen an Knöchel und Gelenken oder zu Wassereinlagerung in der Lunge führt. Die Einlagerung von Wasser in der Lunge kann dann zu Atemnot führen. Bitte beachten Sie, dass zur Flüssigkeitsmenge nicht nur Wasser gehört, sondern auch
    - Suppen
    - wasserreiches Obst wie Orangen, Weintrauben, Melonen
    - wasserreiches Gemüse wie Gurken und Kopfsalat
    - Eis
    - Kaffee und Tee
    - Alkohol

Autorin/Autor: Klinikum Nürnberg

 
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