Abdominal- und Thoraxchirurgie

Die Klinik führt die gesamte Diagnostik und Therapie der Abdominal- und Brustraumchirurgie bei Kindern und Jugendlichen durch, z.B. bei Blinddarmentzündungen, Magenausgangsstenosen, Verwachsungen, Abszessen, Lungenfehlbildungen, eitrigen Lungenabszessen oder Fehlbildungen des Brustkorbs.

Dabei setzen die Kinderchirurgen bevorzugt Verfahren der minimal-invasiven Chirurgie (Schlüsselloch-Chirurgie) ein, die für die jungen Patienten weitaus schonender sind als offen-chirurgische Verfahren. Die minimal-invasive Chirurgie - kombiniert mit einer angemessenen nachoperativen Schmerztherapie – wirkt sich günstig auf den Heilungsverlauf aus und hinterlässt allenfalls minimale Narbenbildungen. Der Krankenhausaufenthalt verkürzt sich dadurch oft auf wenige Tage.

Zur Anwendung kommt die minimal-invasive Chirurgie bei der diagnostischen Spiegelung des Bauchraumes sowie bei Eingriffen am Magen-Darm-Trakt oder am Brustkorb. In der Klinik für Kinderchirurgie ist das minimal-invasive Verfahren nicht nur bei der Operation der akuten Blinddarmentzündung das Standardverfahren, sondern auch bei vielen anderen Eingriffen, z.B. bei der Therapie angeborener oder erworbener Fehlbildungen vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen.

Kinderchirurgische Sprechstunde mit Jörg Sturm dienstags, 8.45 -13-30 Uhr, Telefon: 0911 398-7538

Behandlung u.a. von

  • gastroösophagealem Reflux (Magensaftrückfluss in die Speiseröhre),

  • Pylorushypertrophie (Magenpförtnervergrößerung),

  • Morbus Hirschsprung (Transportstörung des Darminhaltes durch fehlende Innervierung),

  • Rektumprolaps (Vorfall von Darmschleimhaut),

  • Rektumatresie (fehlende Anlage des Enddarmes),

  • Ösophagusstenose (Speiseröhrenenge),

  • Ösophagusatresie (fehlerhafte Anlage der Speiseröhre),

  • Inkontinenzchirurgie (Chirurgie bei mangelhafter Kontrolle über Stuhl und Urin),

  • Volvolus (Darmverdrehung),

  • Malrotation (Lageanomalie des Darmes mit u. U. Transportstörung des Stuhles),

  • Appendizitis (Blinddarmentzündung),

  • Invaginationen (Einstülpung des Darmes mit Transportstörung des Stuhles und Schädigung der Darmwand),

  • Morbus Crohn (entzündliche Darmerkrankung).

 

Autorin/Autor: Eltern-Kind-Zentrum, Klinikum Nürnberg

 
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