Nabelhernie - Nabelbruch

Was ist das?
Der Nabelbruch ist angeboren, je früher Ihr Kind auf die Welt gekommen ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es einen Nabelbruch hat (siehe Leistenbruch).
Es besteht eine Lücke am Nabel, die Bauchwand ist hier noch nicht vollständig geschlossen. Man kann eine Vorwölbung am Nabel tasten. Die tastbare Lücke kann wenige mm oder auch 1 bis 2 cm groß sein. Schreit Ihr Kind oder presst es, können Sich auch Brüche mit kleinen Lücken füllen und sehr groß werden. Der Nabelbruch ist meist harmlos, Einklemmungen von Gewebe oder Darm sind selten. Die Bruchlücken bilden sich meist bis zum 2 Lebensjahr zurück.

Muss man operieren?
Ihr Kind muss früh operiert werden, falls es zu einer Einklemmung kommt, dies ist sehr selten und tritt meist bei Frühgeborenen auf. Es kommt auch vor, dass der Bruch rasch an Größe zunimmt oder die Haut über dem Bruch problematisch wird.
Operiert werden die unproblematischen Brüche meist nach Abschluss des 2 Lebensjahres.

Wie läuft die Behandlung ab?
Die Operation erfolgt beim gesunden Kind ambulant.
Ihr Kind wird eine Woche nach der Operation nochmals bei uns kontrolliert. Die Fäden lösen sich auf.
Schulbefreiung oder Kindergarten eine Woche.
Sportverbot für 3 Wochen

Bleiben Folgen?
Es sind keine Langzeitfolgen zu erwarten. Gelegentlich kann man eine kleine Narbe sehen, aber meist liegt die Narbe im Nabel und fällt nicht auf.

Nabelhernie

Autorin/Autor: Dr. Karl Bodenschatz, Chefarzt der Kinderchirurgie, Eltern-Kind-Zentrum Klinikum Nürnberg

 
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