Wie gefährdet ist mein Kind?

Repräsentative Studie zu Kinderunfällen und Risikobewusstsein der Eltern 2012

Interessante Studie der GfK und GDV zum Risikobewusstsein von Eltern mit mindestens einem Kind unter 14 Jahren. Die komplette Studie können Sie über den Link unten erreichen.

Hier einige ausgewählte Ergebnisse der Studie, die alle Eltern zum Nachdenken bringen sollten:

  • Jedes dritte Kind hatte bereits einen Unfall, über 50% der Kinder waren dabei jünger als 6 Jahre. Dauerhafte Beeinträchtigungen sind bei 6% der Kinder geblieben.
  • Am meisten befürchten Eltern Verkehrsunfälle. Zuhause sind die Befragten dagegen kaum beunruhigt. Hier sehen Sie wenig Risiko.
    Tatsächlich geschehen die meisten Unfälle aber zuhause und in der Freizeit. Kinder unter sechs Jahren sind besonders betroffen.
  • Stürze werden von den Eltern unterschätzt!
Foto: Wolly stürzt vom Fahrrad
 

  • Nicht vorbildlich: Beim Fahrradfahren im Straßenverkehr, wo die größte Gefahr für Kinder gesehen wird, trägt mehr als die Hälfte der befragten Eltern keinen Helm.

  • 38 Prozent der Befragten schätzen die Unfallgefahr in der Küche als hoch ein. Dennoch dürfen sich die meisten Kinder - auch jüngere - dort unbeaufsichtigt aufhalten.

  •  Eltern sichern vor allem Steckdosen und Treppen. Aber nur 14 Prozent der Balkone sind gesichert.

  • Etwa die Hälfte der Kinder lernt bereits bis zum Alter von fünf Jahren schwimmen. Das Durchhaltevermögen beim Schwimmen wird mit zunehmendem Alter gesteigert.
    Aber: Drei Viertel der Sechs- bis Achtjährigen können nicht genügend sicher und ausdauernd schwimmen!

  • Eltern überschätzen die Schwimmfähigkeit ihrer Kinder! Mit dem Erreichen des Seepferdchens haben viele Eltern das trügerische Gefühl, ihr Kind wäre im Wasser sicher und ausdauernd.

Bitte passen Sie gut auf Ihre Kinder auf!

 

[Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V., Wie gefährdet ist mein Kind?
Link zur Studie siehe unten]

Autorin/Autor: Kinderchirurgie

 
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