Geschichte der Klinik

Bis nach dem 2. Weltkrieg existierte im 1897 fertig gestellten Nürnberger Klinikum keine eigenständige Hals-Nasen-Ohren Klinik. Die Versorgung fachtypischer Erkrankungen erfolgte durch zwei Konsilärzte, die später auch als Belegärzte tätig waren.

1948 wurde Ludwig Lederer erster Chefarzt der neu eingerichteten Hals-Nasen-Ohren Abteilung. Neben Ambulanz und Sprechstunde wurden hier auch kleinere Operationen durchgeführt. Hierfür standen zunächst 12 Betten inder chirurgischen Klinik, später 29 Betten auf einer eigenen Staion zur Verfügung. Das ärztliche Personal bestand aus einem Assistenzarzt und einem Hilfsarzt.

Von 1956-1975 übernahm Prof. Alfred Becker die Klinik. Unter seiner Leitung wurde die Zahl der Betten auf 46 erweitert, bis 1962 der Neubau der HNO-Klinik mit 104 Betten, darunter 20 Betten auf einer geschlossenen Kinderstation, bezogen werden konnte. Das ärztliche Personal wurde um 2 Oberärzte und 8 Assistenzärzte erweitert.

Von 1975-2003 leitete Prof. Jürgen Theissing die Klinik. Sein wissenschaftliches Interesse galt der ERA-Audiometrie über die er seine Habilitation schrieb, ausserdem ist er der Herrausgeber der Theissingschen HNO-Operationslehre. Unter ihm verfügte die Klinik über 96 Betten und 3 Operationssäle die von 5 Oberärzten und 12 Assistenzärzten betreut wurden. Er brachte die Integration der HNO-Klinik in der Neubaustufe-West auf den Weg.

Seit 2003 ist Prof. Victor Bonkowsky Leiter der Klinik. Mit dem Umzug in das Haus 22 im Herbst 2003 erweitern sich vor allem die chirurgischen Möglichkeiten der Klinik. Alle medizinischen Geräte in der HNO Klinik wie Endoskope, Mikroskope und Sonographie sind auf dem neuesten technischen Stand, sämtliche Vorraussetzungen für die minimalinvasive -patientenschonende- Chirurgie im HNO Bereich sind gegeben. Es werden ca.19200 Patienten im Jahr behandelt, davon 5500 stationär. Jährlich werden ca. 3750 Operationen durchgeführt.

Der HNO Klinik stehen z. Zt. 96 Betten auf 3 Stationen sowie 3 moderne Operationssäle zur Verfügung. Nach der Abschaffung des AIP im Oktober 2004 werden die Patienten von 6 Oberärzten und 17 Assistenzärzten behandelt.

Autorin/Autor: Hals-Nasen-Ohrenklinik

 
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