Klinik für Frauenheilkunde, Schwerpunkt Gynäkologie

Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

Tubenkarzinom

Das Tubenkarzinom (Eileiterkrebs) ist eine seltene und äußerst aggressive bösartige Erkrankung, die von den Eileitern ausgeht. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 0,3 von 100.000 Frauen daran.

Ursachen und Risikofaktoren
Die Ursache für diese Erkrankung ist unbekannt. Eine genetische Komponente, wie etwa beim Ovarialkarzinom, scheint es nicht zu geben. Auch chronische Entzündungen sind als Ursache eher unwahrscheinlich.

Symptome
Zu den Symptomen des Tubenkarzinoms zählen einseitige Schmerzen, Ausfluss und Blutungen.
Der Gynäkologe kann bei der Untersuchung eine (meist nur einseitige) Verdickung des Eileiters tasten – so ähnlich wie bei einer Eileiterschwangerschaft oder einem Abszess. Beim Zervixabstrich findet man oft Krebszellen, die herausgespült worden sind.

Therapie
Die Erkrankung wird nach denselben Maßstäben behandelt wie das sog. Ovarialkarzinom, da es auf Grund der engen räumlichen Beziehung einen ähnlichen Krankheitsverlauf nimmt. Die Therapie besteht in der Regel aus der operativen Entfernung des Tumors und einer anschließenden Chemotherapie.


 
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