Hysterektomie mit LASH

Mit der laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie (LASH) steht in der Klinik für Frauenheilkunde seit Anfang 2009 das derzeit schonendste Verfahren zur Hysterektomie zur Verfügung. Bei dem minimal-invasiven Eingriff wird die Gebärmutter über drei kleine Schnitte entfernt, die Zervix bleibt bestehen.

Für die Chefärztin Prof. Cosima Brucker liegen die Vorteile auf der Hand: „Kein Bauchschnitt, keine Manipulationen an der Scheide, der Beckenboden wird nicht tangiert.“ Die Wundflächen sind bei diesem Eingriff nur klein. Daher erholen sich Frauen nach der OP schneller wieder als bei den anderen Verfahren der Gebärmutterentfernung, der totalen laparoskopischen Hysterektomie (TLH), der laparoskopisch assistierten vaginalen Hysterektomie (LAVH) oder der abdominalen Hysterektomie.

Weil die Zervix erhalten bleibt, müssen die Frauen weiterhin an den jährlichen Vorsorgeuntersuchungen zum Gebärmutterhalskrebs teilnehmen. „Angesichts der guten Vorsorgesituation in Deutschland ist dies ein überschaubares Risiko“, meint Brucker. Sollte von der Zervix eine besondere Gefährdung ausgehen, rät die Chefärztin zur TLH.

Die Frauenheilkunde im Klinikum Nord bietet mit LASH, TLH, LAHV und dem Bauchschnitt alle Verfahren der Hysterektomie an, ergänzt durch die Myomembolisation der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Welche Methode das geeignete Verfahren ist, wird im Gespräch mit der Patientin entschieden.

Am 24.2.2010 findet eine Fortbildung zur Hysterektomie statt. Weitere Informationen siehe Veranstaltungskalender.

Autorin/Autor: Klinik für Frauenheilkunde, Klinikum Nürnberg

 
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