Intrabeam: Intraoperative Brustbestrahlung bei Mammakarzinom

In der interdisziplinären Behandlung des Mammakarzinoms stellt die Strahlentherapie insbesondere bei brusterhaltendem Vorgehen einen wesentlichen Baustein des Gesamttherapiekonzepts dar. In der Regel beinhaltet sie die Bestrahlung der gesamten Brust, im Anschluss daran die "Boost-Bestrahlung" auf die ehemalige, engere Tumorregion. Diese klassische Behandlung dauert ca. 7 Wochen.

Im Brustzentrum des Klinikum Nürnberg steht inzwischen die Möglichkeit der intraoperativen Brustbestrahlung mit „Intrabeam“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein im Operationssaal während der OP einsetzbares Bestrahlungsgerät. Nach Entfernen des Tumors wird das Tumorbett mit einem Kugelapplikator, der eine Röntgenquelle enthält, schonend direkt bestrahlt. Auf diese Weise wird die relevante Hochrisikoregion innerhalb der Brust zielsicher bestrahlt und umliegendes Normalgewebe, insbesondere die Haut, geschont. Studiendaten belegen die Gleichrangigkeit, möglicherweise sogar Überlegenheit des Verfahrens im Vergleich zur herkömmlichen Brustbestrahlung. Die Therapiephase verkürzt sich um knapp 2 Wochen.

Autorin/Autor: Klinik für Frauenheilkunde

 
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