Pränatale Diagnostik - Ultraschallsprechstunde

Heute gibt es viele Methoden, schon vor der Geburt ein eventuelles Risiko für Mutter und Kind zu erkennen oder ein Risiko auszuschließen.

Die pränatale Sonographie dient der Kontrolle der regelhaften Entwicklung des Babys und dem frühzeitigen Erkennen von Entwicklungsstörungen.

Speziell qualifizierte Geburtsmediziner (DEGUM II) untersuchen mit modernen Ultraschallgeraten die kindlichen Organe ebenso wie die Versorgung des Kindes. Nicht invasive Methoden wie Dopplersonographie, Farbdopplersonographie, Echokardiographie, 3D-/4D-Sonographie und Nackentransparenzmessung sowie invasive Techniken wie Chorionzottenbiopsie, Fruchtwasseruntersuchung oder Nabelschnurpunktion stehen zur Verfügung. Bitte besprechen Sie mit Ihrer/m betreuenden Frauenärztin/arzt, welche Untersuchungen für Sie wann sinnvoll sind.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin: Telefon 0911-398 2235

Manchmal wird vor der Geburt eine Behandlung des Kindes oder der Mutter nötig. Deshalb bieten wir Ihnen neben der Schwangerenambulanz auch eine vorgeburtliche Station. Die Behandlung dort erfolgt interdisziplinär in Zusammenarbeit mit der Kinderklinik und ggf. mit weiteren Fachabteilungen des Hauses.

Pränatale Diagnostik
 

Daten und Fakten zur pränatalen Diagnostik (DEGUM Stufe II)

  • jährlich ca. 11.000 Ultraschall-Untersuchungen
  • Durchführung von Frühultraschall-Untersuchungen (Ersttrimester-Screening) mit dem "Nackenfalten-Screening" (nuchal translucency) zwischen 11+0 und 13+6 Schwangerschaftswochen (SSW), Zertifizierung durch die Fetal Medicine Foundation London/UK
  • Durchführung des nicht invasiven Pränataltestes auf häufig vorkommende chromosomale Erkrankungen (Trisomie 13, 18, 21) sogenannter "NIPT".
    • Der NIPT kann seit 01.07.2022 entsprechend den Mutterschaftsrichtlinien als Kassenleistung auf Wunsch der Patientin angeboten werden. Hierfür ist eine umfassende ultrasonographische Untersuchung des Feten empfehlenswert (IGEL). 
  • Durchführung Amniocentese (Fruchtwasseranalyse) zur Bestimmung des kindlichen Chromosomensatzes ab 15+0 bis 18+0 Schwangerschaftswochen
  • ggf. Chorionzottenbiopsie bei medizinischen Indikationen z. B. zur Feststellung von in der Familie bekannten Stoffwechselerkrankungen
  • Spezial-Ultraschall-Untersuchung ("Organ-Ultraschall") zur Erkennung bzw. Ausschluss fetaler Anomalien und Fehlbildungen inclus. fetaler Echocardiographie ab 19. SSW (DEGUM Stufe II), 3D/4D-Sonographie
  • Durchführung invasiver Diagnostik (z. B. Chordocentese - Nabelschnurpunktion) bei Verdacht auf fetale Erkrankungen, wie z. B. fetale Anämie (Blutzerfall) bei Blutgruppenunverträglichkeit oder Infektionen
  • Nabelschnurpunktion zum Blutaustausch bei fetaler Anämie (Blutarmut auf Grund von Blutzerfall)
  • Behandlung von Zwillingsschwangerschaften (auch monochorial-diamniale Zwillinge mit fetofetalem Transfusionssyndrom, dichoriale-diamniale Zwillinge mit unterschiedlichem Wachstum)
  • Durchführung von fetalen Farb-Doppler-Ultraschall-Untersuchungen (Ultraschall-Blutflußmessung beim Ungeborenen)
  • 3D/4D-Ultraschall:  z. B. Echtzeit-Oberflächendarstellung des Embryo bzw. Fetus

Autorin/Autor: Klinik für Frauenheilkunde

 
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