Nebennierenerkrankungen

Grundlagen:

Die beiden Nebennieren liegen über den beiden oberen Nierenpolen im Fettgewebe der hinteren Bauchwand. Jede Nebenniere besteht aus einer Nebennierenrinde und einem Nebennierenmark. In der Rinde werden die Hormone Cortisol, Aldosteron und Androgene/Östrogene gebildet. Das Nebennierenmark bildet Adrenalin und Dopamin.

Der Großteil der Nebennierenerkrankungen sind gutartige teilweise hormonproduzierende Tumore. Weniger als 10% der Nebennierenraumforderungen sind bösartig.

Therapie:

Die meisten Nebennierentumore werden heutzutage zufällig im Rahmen einer Ultraschall- oder CT- Untersuchung entdeckt. Mit dem Nachweis eines Tumors muß eine entsprechende endokrinologische Diagnostik erfolgen um festzustellen ob es sich um einen hormonell aktiven oder inaktiven Tumor handelt.

Ein hormonell aktiver Nebennierentumor stellt immer eine Operationsindikation dar. Bei Tumoren unter 3cm die hormonell inaktiv sind kann zunächst eine Verlaufskontrolle erfolgen. Hier stellt erst der Nachweis einer Größenzunahme eine Indikation zur Operation dar.

Operationsverfahren:

Die Art des Operationsverfahrens ist unter anderem abhängig von der Größe des Tumors. In unserer Klinik werden Tumoren < 5cm Durchmesser und ohne Malignitätsverdacht in der Regel laparoskopisch entfernt. Bei größeren Tumoren oder bestehendem Malignitätsverdacht  erfolgt die konventionelle Operation über einen Bauchschnitt.

Autorin/Autor: OA Dr. Linnemann

 
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