"Können Sie noch ruhig schlafen, Herr Minister Holetschek?"

Rückblick auf die Fachtagung für Pflegekräfte "Damit das Feuer nicht erlischt - Wege aus dem Pflegenotstand" am 18. Februar

Mit dieser Frage konfrontierte der Moderator der abschließenden Podiumsdiskussion den bayerischen Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek angesichts des dramatischen Pflegenotstands in Deutschland. Schon seit Corona könne er nicht mehr gut schlafen, so Holetschek, doch die prognostizierten hohen Zahlen der fehlenden Pflegestellen in Bayern seien mehr als alarmierend. Es brauche nicht nur eine Vielzahl konkreter Maßnahmen, sondern eine große Pflegereform, und zwar jetzt.

Der Minister war neben Landes-Caritasdirektor Bernhard Piendl, der Präsidentin der Evangelischen Hochschule Nürnberg, Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach, und Gertraud Mayer von der Zentralen Praxisanleitung Hilfe im Alter der Diakonie München/Oberbayern Teilnehmer der Podiumsdiskussion am Ende dieser digital stattfindenden Fachtagung.

Den Vormittag gestalteten Dr. Stephan Abt, Leiter des Sigmund-Faber-Heims in Hersbruck, und Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach, Präsidentin der Evangelischen Hochschule Nürnberg, mit zwei Vorträgen. Herr Abt beleuchtete das Thema aus der Sicht der Pflegenden, während Frau Städtler-Mach sich mit den äußeren Rahmenbedingungen des Pflegenotstands auseinandersetzte.

Am frühen Nachmittag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich aus einer breiten Palette von 14 verschiedenen Angeboten einen Workshop auszuwählen, um die Thematik in Kleingruppen sowie praxisnah und teilnehmerorientiert vertiefen und zugleich miteinander in den Austausch darüber kommen zu können.

Obwohl die Fachtagung diesmal wegen der Corona-Pandemie nur digital stattfinden konnte, war es dennoch für die 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine große Bereicherung sowohl im Zuhören als auch im Austausch in der jeweiligen Kleingruppe.

Flyer zur Fachtagung

Autorin/Autor: Bruno Fischer und Horst Krämer, Klinikseelsorge Nürnberg

 
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