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Klinikum Nürnberg spendet OP-Besteck für Hilfsprojekt in Burkina Faso

Rund 70 Prozent der Mädchen und Frauen in Burkina Faso sind von Genitalverstümmelung betroffen. Das Hilfsprojekt "Bangr Nooma" finanziert Operationen für Betroffene, die unter massiven gesundheitlichen Problemen leiden.

Die Beschneidung von Mädchen gehört in Burkina Faso (Westafrika) noch immer zur Tagesordnung. Obwohl die weibliche Genitalverstümmelung dort bereits 1996 gesetzlich verboten wurde, wird sie dennoch weiterhin praktiziert, da die Beschneidung als wichtige Voraussetzung für eine Heirat angesehen wird. Seit vielen Jahren kämpft Rakieta Poyga für ein Ende dieser Praxis und hat das Hilfsprojekt „Bangr Nooma“ (Es gibt nichts Besseres als Wissen) ins Leben gerufen, das seit 1998 auch vom Verein Terre des Femmes unterstützt wird. Das Projekt finanziert unter anderem Operationen für Frauen, die als Folge der Beschneidung unter massiven gesundheitlichen Problemen leiden.

Damit in Zukunft noch mehr Betroffenen geholfen werden kann, hat das Klinikum Nürnberg dem Verein Terre des Femmes Standard-OP-Bestecke bestehend aus zahlreichen Scheren, Klemmen, Nadelhaltern und Pinzetten gespendet. Susanne Meister und Sandra Dichtl vom Verein Terre des Femmes kamen persönlich vorbei, um das OP-Besteck entgegenzunehmen. Überreicht wurde die Spende von Prof. Dr. Dr. Günter Niklewski, in der Klinikumsleitung verantwortlich für den Bereich Strukturentwicklung und Medizin, Prof. Dr. Axel Junger, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, und Regina Schwarz, Leiterin der OP-Pflege im Klinikum Nord.

 

Nach Angaben von UNICEF sind rund 70 Prozent der Mädchen und Frauen in Burkina Faso von Genitalverstümmelung betroffen. Viele leiden ein Leben lang unter Schmerzen oder Infektionen im Genitalbereich. „Bangr Nooma“ ist für Betroffene seit vielen Jahren eine wichtige Anlaufstelle. Es finanziert nicht nur Operationen, sondern leistet zudem Aufklärungsarbeit in Städten sowie Dörfern und führt Sensibilisierungskampagnen durch.

Autorin/Autor: Kathrin Kalb, Unternehmenskommunikation

 
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